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- Golden Jubilee | Tomaten! Vielfalt erleben
Die Pflanze der Golden Jubilee wächst schlank und lässt sich am besten mit 1, maximal 2 Trieben führen. Sie besitzt normales Tomatenlaub, wächst kräftig und braucht eine stabile Stütze. Für die Saatgutgewinnung sollte sie verhütet werden, wenn andere Sorten in der Nähe stehen. Trotz des extrem wechselhaften Wetters 2025 blieb sie unter Dach sehr robust. Bis zum Saisonende zeigte sie keine Braunfäule, bevor sie entsorgt wurde. Golden Jubilee Eine zuverlässige Klassikerin im Gartenjahr 2025 Die Golden Jubilee ist eine mittelreifende, plattrunde Fleischtomate mit kräftig orangener Farbe bei Vollreife. Neun gemessene Früchte lagen im Durchschnitt bei 145 g und einem Durchmesser von 6 cm an der dicksten Stelle. Unter Dach zeigte die Sorte keine nennenswerte Krankheitsanfälligkeit und hielt zuverlässig bis November durch. Der Ertrag pro Pflanze fällt eher gering aus – wer mehr ernten möchte, sollte entsprechend mehr Pflanzen setzen. Saatgut hier bestellen Der Anbau Eine zuverlässige Klassikerin im Gartenjahr 2025 Manchmal trifft man auf eine Sorte, die ohne großes Aufheben einfach abliefert. 2025 war für mich das Jahr der Golden Jubilee – einer historischen amerikanischen Fleischtomate, die seit ihrer Einführung in den frühen 1940er-Jahren Gärtner überzeugt und damals sogar zu den All-America-Selections-Gewinnern gehörte. Acht Pflanzen zogen bei mir ein und jede einzelne hat gezeigt, warum diese Sorte so lange im Gespräch geblieben ist. Aussaat: 13. Februar 2025 Der Start erfolgte früh im Jahr. Die Keimung war unspektakulär, aber zuverlässig. Die Sämlinge entwickelten sich gleichmäßig und ohne Auffälligkeiten. Schon zu diesem Zeitpunkt fiel auf: Die Pflanzen blieben schmal im Aufbau, was sie im weiteren Verlauf extrem handlich machte. Pflanzung: 19. Mai 2025 Am 19. Mai kamen alle acht Jungpflanzen ins Freiland. Der Zeitpunkt war ideal – stabile Temperaturen und genügend Licht. Das Ausgeizen war Pflicht, und ohne eine stabile Stütze wäre es nicht gegangen, denn die Früchte können beachtlich schwer werden. Trotz wechselreicher Witterung zeigte die Sorte keinerlei Stress. Hitzeperioden? Weggesteckt. Trockenphasen? Kein Problem. Insgesamt wirkte sie robuster als viele moderne Züchtungen und blieb durchgehend gesund und blühfreudig. Die Golden Jubilee wuchs indeterminiert und erreichte eine Durchschnittshöhe von ungefähr 1,90 m. Erste Ernte: 13. August 2025 Am 13. August war es so weit: Die ersten kräftig orange leuchtenden Früchte waren erntereif. Mittelgroß bis groß, rund und optisch wirklich attraktiv. Das Fruchtfleisch ist fest, fleischig und besitzt nur wenig Gallerte, also ideal für jeden, der bei Fleischtomaten Wert auf eine saftige, aber nicht wässrige Konsistenz legt. Geschmacklich ist die Golden Jubilee mild, ausgewogen und angenehm saftig. Ein weiterer Vorteil zeigte sich schnell: Die Früchte sind erstaunlich lagerstabil. Selbst nach mehreren Tagen bleiben sie fest und aromatisch sowohl an der Pflanze wie auch zu Hause. Ein Pluspunkt für jeden, der nicht täglich ernten möchte. Letzte Ernte: 22. Oktober 2025 Die Saison zog sich bis zum 22. Oktober. Für eine Sorte aus dieser Ära ist das eine respektable Leistung. Auch gegen Saisonende blieben die Pflanzen produktiv, ohne Anzeichen von Erschöpfung. Nur leider haben die Temperaturen nicht mehr mitgespielt, sodass ich einige unreife Früchte noch an der Pflanze hatte. Die Erträge waren durchweg konstant, und alle acht Pflanzen lieferten zuverlässig. Die Pflanze Blattwerk und Wuchs – schlank, kraftvoll und kontrolliert Die Golden Jubilee zeigt sich mit klassischem, normalem Tomatenblattwerk und einem eher schlanken Wuchs. Trotz ihrer schmalen Erscheinung besitzt sie eine kräftige Wachstumsdynamik, die man nicht unterschätzen sollte. Ein bis maximal zwei Triebe sind hier die sinnvollste Wahl, alles darüber hinaus führt nur zu unnötiger Konkurrenz innerhalb der Pflanze und kostet Ertrag, da die Reifezeit dadurch verlangsamt wird. Wachsende Stärke trotz wechselhafter Saison 2025 Das Gartenjahr 2025 im Süden war eine Herausforderung: ein kalter Frühstart, darauf fünf Wochen Hitze, anschließend Regenphasen und unterdurchschnittlich kühle Temperaturen. Unter Dach kam die Golden Jubilee jedoch erstaunlich gut zurecht. Sie blieb stabil, setzte ihre Blüten zuverlässig an und zeigte keinerlei Schwächephase, obwohl die Bedingungen ständig wechselten. Ihr schlanker Aufbau machte das Gärtnern leicht, doch ihr kräftiger Wuchs verlangte eine solide Unterstützung. Ohne eine gute Anbindung wäre der Haupttrieb mit der Zeit schlicht weggeknickt. Insgesamt erwies sich die Sorte als überraschend stressresistent und anpassungsfähig. Unterstützung für eine stabile Saison Auch wenn die Golden Jubilee pro Pflanze eher weniger Früchte trägt, ist eine stabile Anbindung unverzichtbar. Ihr Haupttrieb wächst stark, bleibt an sich aber seitlich eher schmal. Das regelmäßige Ausgeizen ist unkompliziert, aber notwendig, um ihre Energie sinnvoll in die Fruchtentwicklung zu lenken. Robust bis zum Schluss Unter Dach zeigte die Golden Jubilee keinerlei Krankheitsanfälligkeit. Selbst als das Wetter in Richtung Herbst immer feuchter und kühler wurde, blieb sie frei von Braunfäule und hielt bis zum Saisonende durch. Erst zum Abschluss der Gartensaison habe ich die Pflanzen entfernt, gesund und ohne Auffälligkeiten. Tipp: Für die Saatgutgewinnung sollte sie sicherheitshalber verhütet werden, wenn weitere Sorten in der Nähe stehen. Ihre Robustheit macht sie zuverlässig – ihre genetische Reinheit muss man dagegen selbst sicherstellen. Die Frucht und der Geschmack Plattrund, leuchtend und charakterstark Die Früchte der Golden Jubilee zeigen sich in einem kräftigen, satten Orange, das bei Vollreife sofort ins Auge fällt. Ihre Form ist deutlich plattrund, was ihnen ein klassisches, fast nostalgisches Erscheinungsbild verleiht. Mit einem Durchschnittsgewicht von 145 g und einem Durchmesser von rund 6 cm bewegt sich die Sorte im Bereich mittelgroßer bis größerer Fleischtomaten – kompakt, aber dennoch eindrucksvoll. Saftiges Fleisch und harmonischer Geschmack Ihr Fruchtfleisch ist fest, fleischig und enthält vergleichsweise wenig Gallerte. Das verleiht der Golden Jubilee eine milde, saftige und angenehm ausgewogene Textur, ohne wässrig zu wirken. Durch die Festigkeit bleiben die Früchte auch nach der Ernte lange lagerfähig. Sie halten ihre Form und verlieren kaum an Qualität – eine Eigenschaft, die man bei historischen Sorten nicht immer findet. Reifeverhalten und Ertrag Die Sorte gehört zur mittleren Reifegruppe und liefert ihre ersten Früchte weder besonders früh noch besonders spät. Unter Dach zeigte sie sich extrem zuverlässig und nicht anfällig für Krankheiten. Sie hielt bis November durch, ohne Ausfälle oder Qualitätsverlust. Der Ertrag pro Pflanze fällt eher gering aus. Wer ausreichend Früchte haben möchte, sollte einfach mehr Pflanzen setzen – die Qualität stimmt, nur die Menge pro Pflanze ist überschaubar. Ein ehrlicher Klassiker mit moderner Robustheit Alles in allem liefert die Golden Jubilee eine attraktive, aromatisch milde Frucht, die in Optik, Textur und Haltbarkeit überzeugt. Sie ist robust, stabil und verlässlich, vor allem unter Dach – und sie belohnt mit einem warmen Orangeton, der jede Erntekiste sofort freundlicher wirken lässt. Saatgut hier bestellen
- Vereinsarbeit | Tomaten! Vielfalt erleben
Hier erfährst du alles rund um meine Vereinsarbeit beim Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt! Hier erfährst du mehr über meine bedeutungsvolle Arbeit für den Vereins und wie ich mich einbringe, um den Erhalt seltener Nutzpflanzen zu unterstützen. Diese Seite gibt dir Einblicke in meine wertvolle Vereinsarbeit und zeigt dir, wie ich aktiv dazu beitrage dieses wichtige Erbe zu schützen. Tomatenerhalterin im VEN - Hüterin der Vielfalt und Tradition Die Rolle einer Tomatenerhalterin im VEN: "Hüterin der Artenvielfalt" Im Verein zur Erhaltung von Nutzpflanzen (VEN) spielt die Tomatenerhalterin eine entscheidende Rolle bei der Bewahrung und Förderung der Artenvielfalt von Tomatensorten. Ihre Aufgaben gehen weit über das einfache Pflanzen und Pflegen von Tomaten hinaus. Als Hüterin der Artenvielfalt hat sie eine wichtige Mission. Sammlung und Bewahrung: Eine der Hauptaufgaben einer Tomatenerhalterin ist die Sammlung von verschiedenen Tomatensorten, insbesondere von alten und seltenen Sorten. Diese Vielfalt wird sorgfältig bewahrt, um sicherzustellen, dass sie nicht verlorengeht. Anbau und Vermehrung: Die Erhalterin kümmert sich darum, die gesammelten Tomatensorten anzubauen und ihre Samen zu gewinnen. Dabei wird auf die Erhaltung der Sortenreinheit geachtet, um sicherzustellen, dass die Sorten über die Zeit hinweg stabil bleiben. Dokumentation und Information: Tomatenerhalterinnen halten genaue Aufzeichnungen über die Eigenschaften, den Geschmack und die Herkunft jeder gesammelten Tomatensorte. Diese Informationen sind von unschätzbarem Wert für andere Gärtner und Forscher, die an der Artenvielfaltserhaltung interessiert sind. Verbreitung und Bildung: Eine wichtige Rolle besteht darin, das Wissen über Tomatensorten und deren Erhaltung an andere weiterzugeben. Dies kann in Form von Workshops, Vorträgen und Schulungen geschehen, um das Bewusstsein für die Vielfalt und den Wert alter Tomatensorten zu schärfen. Erhaltung der genetischen Vielfalt: Durch die Erhaltung und Vermehrung verschiedener Tomatensorten trägt die Tomatenerhalterin zur Sicherung der genetischen Vielfalt bei. Dies ist von großer Bedeutung, da es ermöglicht, neue Sorten zu züchten und auf veränderte Umweltbedingungen zu reagieren. Insgesamt ist die Rolle einer Tomatenerhalterin im VEN von großer Bedeutung für die Bewahrung und Förderung der Tomatenvielfalt. Durch ihre Arbeit trägt sie dazu bei, dass wertvolle Sorten nicht in Vergessenheit geraten und dass wir weiterhin von der erstaunlichen Vielfalt und dem Geschmack der Tomaten profitieren können. Sie ist die Hüterin der Tomatenernte und gleichzeitig Hüterin unseres kulturellen Erbes und unserer biologischen Vielfalt. Mehr über den Verein erfahrt ihr unter https://www.nutzpflanzenvielfalt.de/ Meine bisher angebauten Sorten für den VEN Seit 2021 setze ich mich aktiv dafür ein, Sorten aus der Roten Liste zu bewahren! Golden Jubilee 2025 Zur Sortenbeschreibung Sibirisches gelbes Herz 2023 Zur Sortenbeschreibung Schöne von Lothringen 2024 Zur Sortenbeschreibung Heinemanns Jubiläum 2023 Zur Sortenbeschreibung Marizol Purple 2024 Zur Sortenbeschreibung Gelbe Pflaume/ Pflaumenförmig Gelbe 2022 Wichtiger Hinweis: Keine Werbung, sondern Unterstützung der Sortenvielfalt Liebe Leser, Ich teile diesen Link zum Verein zur Erhaltung von Nutzpflanzen (VEN) aus einem besonderen Grund. Mein Hauptanliegen ist es, die Vielfalt von Nutzpflanzen zu bewahren und anderen Gärtnern und Naturliebhabern die Bedeutung dieser Erhaltungsarbeit näherzubringen. Dies ist keine Werbung, sondern eine leidenschaftliche Unterstützung für den VEN und sein Engagement bei der Bewahrung von Nutzpflanzenarten, darunter auch Tomatensorten. Die Vielfalt dieser Pflanzen ist von unschätzbarem Wert für unsere Umwelt und unsere Ernährung. Wenn du ebenfalls an der Bewahrung und Förderung der Sortenvielfalt interessiert bist, ermutige ich dich, den Verein näher kennenzulernen und zu unterstützen. Lass uns gemeinsam dazu beitragen, dass viele wertvollen Pflanzensorten nicht in Vergessenheit geraten. Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung! Mit gärtnerischen Grüßen, Sabine
- Schöne von Lothringen | Tomaten! Vielfalt erleben
Die Tomate Schöne von Lothringen (Belle de Lorraine) ist eine historische Sorte, die 1917 erstmals in der Literatur erwähnt wurde. Mit ihren großen, leuchtend roten Früchten und mildem, süß-fruchtigem Geschmack ist sie eine wahre Delikatesse. Diese seltene Sorte, die auf der roten Liste gefährdeter Nutzpflanzen steht, benötigt eine gute Stütze und regelmäßiges Ausgeizen für eine optimale Ernte. Schöne von Lothringen auch unter dem Namen "Belle de Lorraine" bekannt Eine Traditionssorte voller Geschmack und Charakter Die Tomatensorte Schöne von Lothringen ist eine ertragreiche Stabtomate mit klassischem, standardmäßigem Tomatenlaub. Ihre mittelgroßen, platzfesten Früchte überzeugen mit einem Durchschnittsgewicht von 115 Gramm (ermittelt aus dem Ertrag von acht Pflanzen) und einem süß-fruchtigen Geschmack, der sowohl frisch als auch verarbeitet begeistert. Pflegeleicht und geschmackvoll ist die Schöne von Lothringen ein echter Gewinn für jede Tomatensammlung. Saatgut hier bestellen Der Anbau Ein Abenteuer im Gartenjahr 2024 Es ist immer wieder faszinierend, wie viel Herzblut in der Anzucht einer einzelnen Tomatensorte steckt. Im Frühjahr 2024 wagte ich ein besonderes Experiment mit der Traditionssorte Schöne von Lothringen – und es wurde ein Gartenabenteuer voller Höhen und Hoffnungen. Anzuchtbeginn: 5. März 2024 Am 5. März startete die Aussaat. Die zarten Keimlinge wuchsen langsam, doch schon früh war klar, dass Platzmangel in meinem kleinen Anzuchtbereich eine Herausforderung darstellen würde. Der mutige Umzug: 17. April 2024 Bereits am 17. April, als die Pflänzchen gerade einmal 10 cm groß waren, wagte ich den Schritt, sie ins überdachte Freiland zu setzen – ohne sie vorher in größere Töpfe zu pikieren. Es war ein Wagnis, denn das Wetter zeigte sich verhalten, und die Temperaturen waren für Tomaten eigentlich noch zu kühl. Zehn tapfere Pflanzen stellten sich den Bedingungen, während ich bangte, ob sie es schaffen würden. Die erste Ernte: 5. August 2024 Trotz des zögerlichen Starts lohnte sich die Geduld. Nach Monaten des Wartens konnte ich am 5. August die ersten Früchte ernten. Die Schöne von Lothringen bewies ihren Charakter als Sorte mit mittlerer Reifezeit. Ihre großen, roten Früchte reiften in Trauben heran und waren eine wahre Augenweide – robust, saftig und von ausgezeichneter Qualität. Diese Saison zeigte mir einmal mehr, wie widerstandsfähig und anpassungsfähig Traditionssorten sein können. Die Schöne von Lothringen hat nicht nur meinen Garten bereichert, sondern auch mein Herz erobert. Die Pflanze Blattwerk und Wuchs – harmonisch und ausladend Die Schöne von Lothringen präsentiert sich mit klassischem, standardmäßigem Tomatenblattwerk und einem Wuchs, der sich leicht ausladend zeigt. Diese Kombination macht sie zu einem dekorativen Blickfang im Garten, während sie gleichzeitig ein robustes und pflegeleichtes Verhalten aufweist. Ein anspruchsvolles Wachstum durch die Wetterbedingungen im Süden 2024 Den Großteil meiner Pflanzen zog ich eintriebig, doch schon früh zeigte sich, dass dies eine Herausforderung sein würde. Bei sechs der zehn Pflanzen teilte sich der Hauptstamm bereits in der frühen Wachstumsphase in zwei kräftige Hauptstämme auf. Eine Pflanze erlitt zudem ein kleines Missgeschick: Durch ein Versehen kappte ich ihren Hauptstamm. Sie erreichte daraufhin eine Höhe von nur 70 cm, überraschte jedoch mit einer vitalen Entwicklung und einem ansehnlichen Ertrag. Unterstützung für prächtige Ernten Die Schöne von Lothringen ist nicht nur optisch ein Genuss, sondern auch im Ertrag beeindruckend. Aufgrund der Vielzahl und des Gewichts der Früchte ist es essenziell, die Pflanzen gut zu stützen oder anzubinden. Mit der richtigen Unterstützung belohnt diese Sorte den Gärtner mit reifen, saftigen Tomaten, die an Trauben heranwachsen. Pflegeleicht trotz Wetterkapriolen Abgesehen vom regelmäßigen Ausgeizen erwies sich die Schöne von Lothringen als sehr pflegeleicht. Doch das Wetter im Süden 2024 stellte besondere Herausforderungen dar: Viel Regen und kühle Temperaturen setzten die Pflanzen unter ständige Beobachtung. Ende Juli traten punktuell erste Anzeichen von Braunfäule auf. Durch das rechtzeitige Entfernen betroffener Blätter und die zusätzliche Stärkung der Pflanzen mit Ackerschachtelhalmsud konnte ich einen ernsthaften Befall jedoch erfolgreich verhindern. Die Frucht und der Geschmack Ein außergewöhnliches Erscheinungsbild Die Früchte der Schönen von Lothringen bestechen durch ihre plattrunde Form und eine leichte, mittlere Rippenstruktur. Dieses klassische und doch elegante Aussehen macht sie zu einem Blickfang – ob im Garten oder auf dem Teller. Mit einem durchschnittlichen Fruchtgewicht von 115 Gramm (gemessen bei acht Pflanzen) gehören die Früchte zur mittleren bis größeren Kategorie und versprechen eine reiche Ernte. Süßer Geschmack und vielseitige Verwendung Was diese Sorte besonders auszeichnet, ist ihr außergewöhnlich süßer Geschmack. Mit fast keiner Säure und einer saftigen Konsistenz wird sie zu einem wahren Genuss, sowohl roh als auch verarbeitet. Die Schöne von Lothringen eignet sich perfekt zum Einkochen und für frische Salate – eine Tomate, die für alle kulinarischen Anwendungen offen ist. Viel Fruchtfleisch, wenig Kompromisse Die Früchte beeindrucken durch einen hohen Anteil an Fruchtfleisch, der sie besonders saftig macht. Trotz einer etwas härteren Schale, die dem feuchten und kühlen Wetter im Jahr 2024 geschuldet war, bleibt der Genuss ungetrübt. Diese Eigenschaft macht sie zudem robust und widerstandsfähig, auch bei schwierigen Anbaubedingungen. Fazit: Ein Highlight für Garten und Küche Die Schöne von Lothringen überzeugt mit ihrem harmonischen Zusammenspiel aus Aussehen, Geschmack und Vielseitigkeit. Sie ist nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein verlässlicher Begleiter in der Küche – ob als frische Zutat oder eingekocht für den Vorrat. Eine Tomatensorte, die ihren Namen zu Recht trägt! Saatgut hier bestellen
- Welche Kübelgröße für welche Tomatenpflanze? | Tomaten! Vielfalt erleben
Möchtest du Tomaten in Kübeln anbauen? Auf dieser Seite erfährst du, welche Kübelgröße am besten für den erfolgreichen Anbau von Tomaten geeignet ist. Entdecke detaillierte Informationen darüber, welche Größe und Art von Kübeln ideal sind, um Tomaten gesund und ertragreich anzubauen. Diese Seite bietet dir wertvolle Tipps, um das Beste aus deinem Tomatenanbau in Kübeln herauszuholen. Zurück zur Übersicht Welche Größe sollte ein Kübel oder Topf haben, um Tomaten anzubauen, und sind alle Tomatensorten für den Anbau in einem Kübel oder Topf geeignet? Für den Anbau von Buschtomaten empfiehlt es sich, Töpfe mit einer Kapazität von etwa 7 bis 12 Litern Erde zu verwenden. Stabtomaten hingegen benötigen größere Gefäße und sollten in Töpfen mit einem Fassungsvermögen von mindestens 20 Litern Erde platziert werden. Zwergbuschtomaten fühlen sich in Töpfen ab 5 Litern Erde am wohlsten, während Ampeltomaten idealerweise in Töpfen mit einem Fassungsvermögen von etwa 15 bis 20 Litern Erde gedeihen. Es ist ratsam, die Größe der Töpfe sorgfältig zu wählen, um Probleme mit den Wurzeln, wie beispielsweise Fäulnis, zu vermeiden. Zu große Töpfe können zu Staunässe führen, während zu kleinen Töpfen häufigeres Gießen erfordern. Es gibt keine Einschränkungen bei der Sortenauswahl für den Anbau von Tomaten im Kübel/Topf. Größere Sorten müssen jedoch gut gestützt werden, um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten. Daher ist es wichtig, geeignete Stützvorrichtungen bereitzustellen, insbesondere wenn größere Tomatenpflanzen im Topf kultiviert werden sollen. PDF Übersicht Zurück zur Übersicht
- Tomatenanbau von Anfang bis Ende | Tomaten! Vielfalt erleben
Willst du den gesamten Prozess des Tomatenanbaus kennenlernen? Diese Seite bietet umfassende Einblicke von der Vorbereitung des Bodens über die Auswahl der Sorten, das Pflanzen, Pflegen, bis hin zur Ernte. Erfahre alles Wichtige für einen erfolgreichen Anbau - von der Keimung bis zur Fruchtbildung. Tauche ein in die Welt des Tomatenanbaus und erlange nützliches Wissen für jeden Schritt dieses faszinierenden Prozesses, um eine reiche Ernte zu erzielen. Tomatenanbau Ein kleiner Leitfaden von Anfang bis Ende Das Anbauen von Tomaten kann eine lohnende Erfahrung sein, und es gibt einige Schritte, die man beachten sollte, um gesunde Tomatenpflanzen zu ziehen. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung von der Aussaat bis zur Ernte - auch zum Downloaden. PDF Leitfaden downloaden Leitfaden zum Tomatenanbau 1. Auswahl der Tomatensorten Es sollten Tomatensorten gewählt werden, die für das eigene Klima geeignet sind. Bitte vorher informieren, ob man determinierte oder indeterminierte Tomaten (Erklärung - hier klicken) bevorzugt. Je nach Platzangebot variieren auch die Tomatensorten. Eine Übersicht gibt es hier: Übersicht downloaden 2. Samen aussäen Mit der Aussaat der Samen kann etwa 6-8 Wochen vor dem letzten erwarteten Frost in der jeweiligen Region gestartet werden. Meist ist dies ungefähr Anfang bis Mitte März. Eine frühere Aussaat gibt keinen wirklichen späteren Erntevorsprung. Vorgehensweise: siehe Schritt-für-Schritt-Aussaatanleitung. Aussaatanleitung downloaden 3. Pflege der Sämlingen Wenn die Sämlinge eine Höhe von etwa 5 cm erreicht haben, werden sie vorsichtig in größere Töpfe pikiert oder gleich in den Garten, falls keine Frostgefahr mehr besteht. Für ausreichend Licht sorgen und auch jetzt die Erde gleichmäßig feucht halten. Siehe hierzu auch die Aussaatanleitung unter Punkt 2. 4. Vorbereitung des Gartenbodens Beginn ab Herbst/Frühjahr. Boden lockern und von Unkraut befreien. Kompost oder gut verrotteten Stallmist in den Boden untermischen, um die Nährstoffe im Boden zu verbessern. 5. Auspflanzen Die Pflanzen erst nach dem letzten Frost ins Beet pflanzen. Gewöhnlich ist dies nach den Eisheiligen, also nach dem 15. Mai. Pflanzabstand etwa 60 cm bis 90 cm in Reihen und etwa 90 cm bis 120 cm zwischen den Reihen. 6. Bewässerung Boden gleichmäßig feucht halten, aber unbedingt Staunässe vermeiden. Die besten Zeiten zum Gießen sind frühmorgens oder spät abends. 7. Düngen Mehr Informationen Die Pflanzen sollten während der Wachstumsperiode mit einem ausgewogenen Dünger, der reich an Stickstoff, Phosphor und Kalium ist, gedüngt werden. Eine ausführliche Information zum Thema Dünger erhältst du hier: 8. Mulchen Den Boden um die Pflanzen herum mit Stroh oder anderem organischen Material mulchen. Das hilft, Feuchtigkeit zu speichern und Unkraut zu unterdrücken sowie die Bodenfruchtbarkeit zu erhöhen. Hier sind einige häufig verwendete organische Mulchmaterialien: Stroh : Stroh ist ein beliebtes Mulchmaterial, das aus getrockneten Stängeln von Getreidepflanzen wie Weizen, Gerste oder Hafer besteht. Es ist leicht und einfach zu verteilen. Laub : Herbstlaub, das von Bäumen gefallen ist, kann zerkleinert und als Mulch verwendet werden. Es ist eine kostengünstige Option und bietet eine gute Abdeckung. Holzhackschnitzel : Holzhackschnitzel oder Rindenmulch sind aus zerkleinertem Holz hergestellt und halten länger als einige andere Mulchmaterialien. Sie sind besonders nützlich, um Unkraut zu unterdrücken. Kompost : Reifer Kompost ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, den Boden mit Nährstoffen anzureichern. Er kann als Mulch verwendet werden, um das Bodenleben zu fördern und die Bodenstruktur zu verbessern. Heu : Heu ist ähnlich wie Stroh, enthält jedoch oft Samen von Graspflanzen, die später Unkrautprobleme verursachen können. Grasschnitt : Frisch gemähter Grasschnitt kann als Mulch verwendet werden, ist jedoch am effektivsten, wenn er zuerst getrocknet wird, um Hitzeschäden an den Pflanzen zu vermeiden. Kaffeesatz : Kaffeesatz ist reich an Stickstoff und eignet sich gut als Mulch für stickstoffliebende Pflanzen wie Tomaten. Maiskolben : Getrocknete Maiskolben können zerkleinert und als Mulch verwendet werden. Sie sind besonders nützlich für das Unterdrücken von Unkraut. Gemahlene Blätter : Die Blätter können mit einem Häcksler zerkleinert und anschließend als Mulch verwenden werden. Holzspäne : Holzspäne, die aus dickeren Ästen oder Holzstücken stammen, können als Mulch verwendet werden, sind jedoch langsamer zu zersetzen und sollten nicht in großen Mengen in den Boden eingearbeitet werden. Papier oder Karton : Zerkleinerte Zeitungen, Karton oder Pappe können als temporärer Mulch unter einer Schicht anderer Mulchmaterialien verwendet werden, um Unkraut zu ersticken. Die Auswahl des besten organischen Mulchmaterials hängt von den jeweiligen spezifischen Bedürfnissen und den Pflanzen im Garten ab. Man kann auch eine Kombination verschiedener Mulchtypen verwenden, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Es sollte darauf geachtet werden, den Mulch in einer ausreichenden Schichtdicke aufzutragen, um die gewünschten Vorteile zu erzielen. 9. Stützen Es gibt mehrere Varianten, um Tomatenpflanzen zu stützen, um ihnen beim Wachstum und bei der Fruchtbildung zu helfen und die Pflanzen vor Krankheiten zu schützen. Die Wahl der besten Methode hängt von der Tomatensorte, dem verfügbaren Platz, den klimatischen Bedingungen und den persönlichen Vorlieben ab. Wichtig ist, dass die gewählte Methode ausreichend Unterstützung bietet und es ermöglicht, die Pflanzen zu pflegen und die Früchte zu ernten. Einige gängige Methoden sind hier aufgelistet: Tomatenkäfige : Tomatenkäfige sind Metall- oder Drahtgitterstrukturen in Käfigform, die um die Tomatenpflanzen platziert werden. Sie bieten Halt, indem sie die Pflanzen umgeben und verhindern, dass sie umfallen oder sich ausbreiten. Sie sind einfach zu installieren und ideal für kleinere Tomatensorten. Stangen : Einzelne Stangen oder Pfähle werden neben jeder Tomatenpflanze platziert. Die Pflanzen werden dann mit Schnüren oder Gummibändern an den Stangen befestigt, während sie wachsen. Diese Methode eignet sich gut für größere Tomatensorten und erfordert regelmäßige Pflege, um die Pflanzen aufrecht zu halten. Gitter oder Spalier: Gitter oder Spaliere sind oft ein Gitterwerk aus Holz oder Draht, das horizontal über den Reihen von Tomatenpflanzen gespannt wird. Die Pflanzen werden auf das Gitter oder das Spalier geleitet und entlang der Struktur wachsen gelassen. Diese Methode spart Platz und erleichtert die Ernte. Tomatenschnüre : Bei dieser Methode werden die Tomatenpflanzen an senkrechten Schnüren oder Drähten befestigt, die an einem stabilen Rahmen oder einer Wand befestigt sind. Die Pflanzen werden dann entlang der Schnüre hochgezogen, was Platz spart und eine gute Luftzirkulation fördert. Hängende Körbe : Für Buschtomaten oder hängende Tomatensorten können Sie Tomaten in hängenden Körben anbauen. Diese Methode ist besonders platzsparend und kann gut in kleinen Gärten oder auf Balkonen funktionieren. Natürliche Stützen : Einige Gärtner nutzen natürliche Stützen wie Zweige, Äste oder Bambusstangen, um ihre Tomatenpflanzen zu unterstützen. Diese werden einfach in den Boden gesteckt und die Tomatenpflanzen werden darangebunden. Kombinierte Methoden : Es ist auch möglich, obige Methoden zu kombinieren, um die Stabilität und das Wachstum der Tomatenpflanzen zu optimieren. 10. Schutz vor Krankheiten und Schädlingen Nach Anzeichen von Krankheiten und Schädlingen Ausschau halten und geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung ergreifen, wie z. B. das Entfernen kranker Blätter oder den Einsatz von biologischen Mitteln bei Bedarf. Es gibt verschiedene biologische Mittel und Methoden, die dabei helfen können, die Tomatenpflanzen gesundzuhalten wie z. B. Fruchtfolge : Eine gute Fruchtfolge ist entscheidend, um die Ausbreitung von Krankheiten und Schädlingen zu verhindern. Tomatenpflanzen sollten nicht Jahr für Jahr am selben Standort gepflanzt werden. Man sollte die Anbaufläche regelmäßig wechseln und versuchen, andere Pflanzen dazwischen anzubauen. Gesunde Erde : Gesunde Erde ist der Schlüssel zu gesunden Pflanzen. Die Gartenerde lässt sich durch das Hinzufügen von Kompost und anderen organischen Materialien verbessern. Somit erhöht sich auch die Bodenfruchtbarkeit. Mulchen : Das Mulchen um die Tomatenpflanzen herum mit organischen Materialien wie Stroh oder Holzhäcksel hilft dabei, Feuchtigkeit zu speichern, Unkraut zu unterdrücken und den Boden vor extremen Temperaturen zu schützen. Richtig gießen : Tomaten benötigen regelmäßiges, aber nicht übermäßiges Gießen. Es sollte darauf geachtet werden, die Pflanzen am Boden zu gießen und nicht die Blätter, um die Ausbreitung von Pilzkrankheiten zu verhindern. Krankheitsresistente Sorten wählen : Bei der Auswahl der Tomatensorten die Sorten bevorzugt werden, die gegen häufige Krankheiten wie Tomatenmosaikvirus, Braunfäule und Kraut- und Braunfäule resistent sind. Dies ist gerade dann wichtig, wenn die Tomatenpflanzen ohne Dach im Freiland gepflanzt werden. Natürliche feindliche Insekten fördern : Bestimmte nützliche Insekten wie Marienkäfer und Schlupfwespen sind natürliche Feinde von Schädlingen. Ihre Populationen kann gefördert werden, indem man geeignete Pflanzen und Lebensräume für sie im Garten schafft. Handarbeit : Tomatenpflanzen regelmäßig auf Anzeichen von Krankheiten oder Schädlingen untersuchen. Wenn frühzeitig Probleme erkannt werden, kann man schneller reagieren und Schäden minimieren. Komposttee : Das Besprühen der Tomatenpflanzen mit selbstgemachtem Komposttee kann dazu beitragen, die Gesundheit der Pflanzen zu fördern und Krankheiten abzuwehren. HIER klicken und Anleitung herunterladen. Biologische Schädlingsbekämpfung : Falls Schädlinge ein Problem darstellen, auf biologische Schädlingsbekämpfungsmittel wie Neemöl oder Bacillus thuringiensis (BT) zurückgegriffen verwenden. Diese sind weniger schädlich für nützliche Insekten und die Umwelt im Vergleich zu chemischen Pestiziden. Kupfersprays : Kupfersprays können bei der Vorbeugung von Pilzkrankheiten wie Braunfäule und Kraut- und Braunfäule helfen. Sie sollten jedoch sparsam und gemäß den Anweisungen angewendet werden. Es ist wichtig zu beachten, dass eine Kombination dieser Methoden oft am effektivsten ist. Biologische Landwirtschaftspraktiken fördern die Gesundheit des Bodens und minimieren den Bedarf an chemischen Pestiziden und Düngemitteln, was zu gesünderen Tomatenpflanzen führt. 11. Ernten Tomaten können je nach Sorte und klimatischen Bedingungen 60 bis 85 Tage nach der Aussaat geerntet werden. Nur voll ausgereifte Tomaten ernten. Mit sorgfältiger Pflege und Aufmerksamkeit sollten die Tomatenpflanzen gesunde Früchte produzieren. Es ist wichtig, daran zu denken, dass das lokale Klima und die spezifischen Bedingungen des eigenen Gartens einen Einfluss auf den Erfolg haben können! Von daher sollten die Anbaumethoden entsprechend angepasst werden.
- Kalium-Mangel bei Tomaten – Symptome, Ursachen & Tipps - Tomaten! Vielfalt erleben
Braune Ränder an Tomatenblättern, die hauptsächlich an den unteren Blättern auftreten, sind ein typisches Anzeichen für Kalium-Mangel. Die Symptome sehen auf den ersten Blick dramatisch aus, sind aber eindeutig zuzuordnen und lassen sich gezielt beheben. Zurück zu Tomatopedia Zurück zu Bilddiagnose Kaliummangel bei Tomaten erkennen & beheben Braune Ränder an Tomatenblättern, die hauptsächlich an den unteren Blättern auftreten, sind ein typisches Anzeichen für Kaliummangel. Die Symptome sehen auf den ersten Blick dramatisch aus, sind aber eindeutig zuzuordnen und lassen sich gezielt beheben. Typische Symptome von Kaliummangel bei Tomaten: Gelbliche bis bräunliche Verfärbungen am Blattrand Blattränder wirken verbrannt oder trocken Nekrosen beginnen an den Blatträndern und arbeiten sich langsam nach innen Die Blattadern bleiben lange grün, das Blattgewebe dazwischen verfärbt sich zuerst Befall zeigt sich in der Regel zuerst an älteren, unteren Blättern Der Mangel tritt schleichend auf. Werden die Ursachen nicht behoben, kann es zu Wachstumsstörungen, schlechter Fruchtentwicklung oder Einreißen der Früchte kommen. Ursachen für Kaliummangel Ungleichgewicht in der Nährstoffversorgung, z. B. zu viel Stickstoff, zu wenig Kalium Ausgelaugte Böden oder nährstoffarmes Substrat im Topf Stark zehrende Sorten oder hohe Fruchtlast Unregelmäßige Wasserversorgung, die die Nährstoffaufnahme stört Bei Topfkulturen: begrenzter Wurzelraum = schneller Nährstoffmangel Kalium ist ein mobiler Nährstoff, den die Pflanze bei Knappheit aus älteren Blättern in jüngere Teile umverteilt. Deshalb zeigen sich Symptome zuerst an den unteren Blattetagen. Gegenmaßnahmen bei Kaliummangel Geschädigte Blätter entfernen – sie erholen sich nicht mehr Kaliumbetonten Flüssigdünger ausbringen (z. B. Tomatendünger mit NPK-Verhältnis 6-3-10 oder ähnlichem) Alternativ: Beinwelljauche oder Holzasche (sparsam) als natürliche Kaliumquelle Regelmäßig und gleichmäßig gießen, Staunässe vermeiden Keine übermäßige Stickstoffdüngung – Verhältnis von Nährstoffen beachten Bereits vorhandene Schäden bleiben sichtbar, das Pflanzenwachstum sollte sich aber stabilisieren. Neue Blätter erscheinen dann wieder gesund. Kaliummangel ist bei Tomaten keine Seltenheit – besonders bei hoher Fruchtlast oder Topfkultur. Die Symptome sind eindeutig: bräunliche Blattränder an älteren Blättern. Wird rechtzeitig reagiert, lässt sich der Mangel problemlos ausgleichen, ohne dass die Ernte beeinträchtigt wird. Zurück zu Tomatopedia Zurück zu Bilddiagnose
- Presse | Tomaten! Vielfalt erleben
Erfahre mehr über meine aktuellen Pressemitteilungen, Unternehmensnachrichten und Medienberichte. Südkurier 28.10.2023 Südkurier 25.01.2023
- Marizol Purple | Tomaten! Vielfalt erleben
Die Tomate Marizol Purple ist eine historische Familiensorte aus dem Schwarzwald mit beeindruckender Färbung in Dunkelrosé und Dunkelbraun. Sie bietet einen fruchtigen, milden Geschmack mit leichter Süße und festem Fruchtfleisch. Diese Sorte erreicht bis zu 2 m Höhe und benötigt eine stabile Stütze. Ideal für Liebhaber außergewöhnlicher, erhaltenswerter Tomatenarten, die Wert auf Qualität und Geschmack legen. Marizol Purple Eine exquisite Familiensorte mit Geschichte Die Tomatensorte Marizol Purple ist eine traditionsreiche Familiensorte aus dem Schwarzwald (laut der VEN-Beschreibung). Diese besondere Tomate beeindruckt mit ihrer außergewöhnlichen Färbung: Die Frucht zeigt an der Unterseite ein wunderschönes Dunkelrosé, während die Oberseite in einem tiefen Braun schimmert.Geschmacklich überzeugt die Marizol Purple mit einer feinen Süße und dezenten Säure, sowie festem, saftigem Fruchtfleisch und geringem Gallerteanteil. Die Pflanzen erreichen Höhen von bis zu 2,00 m und benötigen eine gute Unterstützung. Ein Anbau im Freiland wird nicht empfohlen; stattdessen gedeihen sie besser in einem geschützten Umfeld, wo regelmäßiges Ausgeizen das Wachstum fördert. Saatgut hier bestellen Der Anbau Es ist beeindruckend, wie viel Freude und Stolz die Gartenarbeit in unser Leben bringen kann. Ein Abenteuer im Gartenjahr 2024 Am 5. März 2024 begann ich mein nächstes Abenteuer mit der Tomatensorte Marizol Purple. Insgesamt zehn kleine Pflanzen wollte ich aufziehen, in der Hoffnung auf eine reichhaltige Ernte. Der große Umzug: 17. April 2024 Am 17. April war es soweit – trotz der Herausforderungen, die die Anzucht mit sich brachte. Die Pflanzen waren zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 10 cm groß, und ich musste sie ohne vorheriges Pikieren in größere Töpfe pflanzen. Aus Platzgründen war dies notwendig. Das Wetter war in dieser Zeit noch kühl und verhalten, und ich bangte, ob meine zarten Schützlinge die schwierigen Bedingungen überstehen würden. Die ersten Früchte: 29. Juli 2024 Nach Wochen des Wartens kam schließlich der große Tag: Am 29. Juli 2024 durfte ich die erste Ernte einfahren. Die Marizol Purple erwies sich als eine Sorte mit mittlerer Reifezeit, und die Früchte präsentierten sich in einem beeindruckenden rotbraun. Es war ein Moment der Freude und des Triumphes, als ich die ersten großen, saftigen Tomaten erntete und wusste, dass sich all die Mühe gelohnt hatte. Das Ernteende: 12. September 2024 Die Ernte endete am 12. September 2024, als kaltes und regnerisches Wetter im Süden Deutschlands einsetzte. Trotz der herausfordernden Bedingungen war ich stolz auf das, was ich erreicht hatte. Die Marizol Purple hatte nicht nur mein Gartenjahr bereichert, sondern auch meine Leidenschaft für den Tomatenanbau weiter entfacht. Das Erlebnis mit der Marizol Purple war eine wunderbare Reise voller Herausforderungen und Erfolge, die meine Begeisterung für die Gartenarbeit nur noch verstärkte. Die Pflanze Blattwerk und Wuchs – harmonisch und ausladend Die Marizol Purple fällt sofort durch ihr standardmäßiges Blattwerk und den etwas ausladenden Wuchs ins Auge. Diese Sorte zeigt eine lebendige, tiefgrüne Blattfarbe, die der Pflanze einen gesunden und robusten Eindruck verleiht. Ich habe den Großteil der Pflanzen eintriebig gezogen, doch es zeigte sich bald, dass dies eine Herausforderung darstellen würde. Vier Pflanzen teilten sich früh in zwei Hauptstämme auf, was die Pflege etwas komplexer machte. Besonders pflegeleicht Ein wichtiger Aspekt beim Anbau der Marizol Purple ist die Notwendigkeit einer stabilen Unterstützung. Das Gewicht der Früchte erforderten es, dass die Pflanzen gut gestützt und angebunden werden mussten, um ein Abbrechen der Zweige zu vermeiden. Trotz dieser Herausforderungen erwies sich die Marizol Purple als sehr pflegeleicht – abgesehen vom regelmäßigen Ausgeizen, um die Fruchtentwicklung zu fördern. Ein anspruchsvolles Wachstum durch die Wetterbedingungen im Süden 2024 Die Wettersituation im Süden Deutschlands im Jahr 2024 war durch viel Regen und kühle Temperaturen geprägt, was meine Pflanzen unter ständige Beobachtung stellte. Ende August bemerkte ich punktuelle Anzeichen von Braunfäule. Durch das Entfernen der betroffenen Blätter und die kontinuierliche Kontrolle konnte ich jedoch einen großflächigen Befall verhindern. Zudem stärkte ich die Pflanzen mit Ackerschachtelhalmsud, um ihre Widerstandskraft zu erhöhen. Aufgrund ihrer Anfälligkeit bei feuchtem Wetter ist die Marizol Purple in regenreichen Sommern nicht im Freiland zu empfehlen. Dennoch hat diese Sorte durch ihren robusten Charakter und die Möglichkeit, beeindruckende Früchte hervorzubringen, ihren Platz in meinem Garten verdient. Die Frucht und der Geschmack Rundlich und leicht gerippt Die Früchte der Marizol Purple sind rundlich und leicht gerippt, was ihnen eine ansprechende Form verleiht. Mit einem durchschnittlichen Fruchtgewicht von 250 Gramm bei acht Pflanzen war die Ernte zwar pro Pflanze überschaubar, doch insgesamt kam bei dieser Anzahl gut etwas zusammen. Ein süßliches Aroma mit wenig Säure Die Früchte der Marizol Purple zeichnen sich durch ihren süßlich aromatischen Geschmack aus. Mit fast keiner Säure sind sie ein echter Genuss, der auf der Zunge zergeht. Die Konsistenz ist saftig, und das Fruchtfleisch ist besonders reichhaltig, was das Geschmackserlebnis noch intensiviert. Wetterbedingte Herausforderungen Leider führte die Wettersituation im Süden Deutschlands im Jahr 2024 dazu, dass ein Teil der Früchte nicht mehr reif wurde. Dennoch konnte ich viele schöne Exemplare ernten, die trotz der Herausforderungen geschmacklich überzeugten. Die Schale war etwas härter, was ebenfalls der Witterung geschuldet ist, beeinträchtigte jedoch nicht den insgesamt positiven Eindruck der Sorte. Die Marizol Purple ist eine hervorragende Wahl für alle, die auf der Suche nach einer schmackhaften und aromatischen Tomate sind. Ihr fruchtiges Aroma und die saftige Konsistenz machen sie zu einer Bereicherung für jeden Garten und einen Genuss in der Küche. Saatgut hier bestellen
- Termine für Saatgutbörsen im Postleitzahlenbereich 5 | Tomaten! Vielfalt erleben
Entdecke Saatgutbörsen und Tauschmöglichkeiten für Pflanzensamen in deiner Nähe im Postleitzahlbereich 5. Finde lokale Veranstaltungen zum Austausch von Saatgut, um Vielfalt im eigenen Garten zu fördern und Teil einer lebendigen Gartengemeinschaft zu werden. Postleitzahlbereich 5 27.04.2025 NABU-Pflanzenbörse Floriansdorf Aachen Seffenter Weg / Mathieustrasse Floriansdorf (Feuerwache Nord) 52074 Aachen 11.00 Uhr - 16.00 Uhr Mehr lesen 27.04./ 28.04.2025 6. Saatgut- und Jungpflanzentag Solawi-Gärtnerei Klosterstrasse 85 55124 Mainz-Gonsenheim 27.04.2025 ab 13.00 Uhr - 28.04.2025 von 13.00 - 17.00 Uhr Mehr lesen 08.05.2025 Saatgutbörse Stadtbücherei, Dritter Ort Poststraße 42 57319 Bad Berleburg 16.30 Uhr - 17.45 Uhr Mehr lesen 24.05.2025 Ökologisch gärtnern Bibliothek im FoKuS Willy-Brandt-Platz 5 59379 Selm 10.00 Uhr -12.00 Uhr Veranstaltungsort: Waltroper Str. 140, Selm-Bork Mehr lesen 07.08.2025 Saatgutbörse Stadtbücherei, Dritter Ort Poststraße 42 57319 Bad Berleburg 16.30 Uhr - 17.45 Uhr Mehr lesen 05.09.2025 6. Pflanzenmarkt Mittelrhein Unterstraße 8 55430 Oberwesel 16.30 Uhr - 17.45 Uhr Der Markt befindet sich am Rheinufer Oberwesel auf dem Parkplatz. Mehr lesen 06.11.2025 Saatgutbörse Stadtbücherei, Dritter Ort Poststraße 42 57319 Bad Berleburg 16.30 Uhr - 17.45 Uhr Mehr lesen
- Erfolgsgeheimnis Mischkultur: Tomaten und ihre idealen Pflanznachbarn | Tomaten! Vielfalt erleben
Erfahre, wie die richtige Mischkultur zum Erfolgsgeheimnis des Tomatenanbaus werden kann. Entdecke die idealen Pflanznachbarn für Tomaten, um deren Wachstum zu fördern und Schädlinge natürlich zu bekämpfen. Zurück zur Übersicht Erfolgsgeheimnis Mischkultur: Tomaten und ihre idealen Pflanznachbarn Mischkultur ist eine bewährte Methode im biologischen Gartenbau, bei der verschiedene Pflanzenarten so kombiniert werden, dass sie sich gegenseitig in ihrem Wachstum unterstützen, Schädlinge abwehren und den Boden verbessern. Tomaten sind beliebte Kandidaten für Mischkulturen, da sie von den positiven Effekten ihrer Pflanznachbarn profitieren können. Vorteile der Mischkultur mit Tomaten Pflanzenschutz Bestimmte Pflanzen können Schädlinge abwehren, die Tomatenpflanzen schaden könnten. Bodenverbesserung Manche Pflanzen tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei, indem sie Nährstoffe binden oder den Boden auflockern. Ertragsteigerung Durch die richtige Kombination von Pflanzen können Erträge optimiert werden, da sie sich gegenseitig nicht im Wachstum behindern. Platznutzung Die Mischkultur erlaubt eine effektivere Nutzung des Gartenplatzes durch die Kombination von Pflanzen mit unterschiedlichen Wuchsformen. Gute Pflanznachbarn für Tomaten Basilikum Basilikum ist wohl der bekannteste Partner für Tomaten. Er soll nicht nur den Geschmack der Tomaten verbessern, sondern auch Schädlinge wie die Weiße Fliege abwehren. Zudem profitiert Basilikum von dem Schatten, den die wachsenden Tomatenpflanzen spenden. Dill und Borretsch Diese Pflanzen bieten im Tomatenanbau Schutz vor Schädlingen wie Blattläusen und Raupen durch ihre aromatischen Eigenschaften, die diese abschrecken können. Ihre Wurzelausscheidungen können zudem das Wachstum von bodenbürtigen Krankheitserregern hemmen, was die Gesundheit der Tomatenpflanzen fördert. Beide Pflanzen locken nützliche Insekten wie Schwebfliegen und Marienkäfer an, die Schädlinge bekämpfen und so zur natürlichen Schädlingskontrolle beitragen. Als Bodendecker kann Dill sowie auch Borretsch helfen, Unkraut zu unterdrücken und den Boden feucht zu halten, was die Bedingungen für das Wachstum der Tomaten verbessert. Karotten Karotten und Tomaten ergänzen sich gut, da sie unterschiedliche Wurzeltiefen haben und somit nicht um die gleichen Nährstoffe konkurrieren. Die Karotten profitieren von dem lockeren Boden, den die Tomatenpflanzen schaffen. Zwiebeln und Knoblauch Diese Pflanzen können Tomaten vor verschiedenen Schädlingen schützen. Zwiebeln und Knoblauch sondern Substanzen ab, die bodenbürtige Krankheiten und einige Insekten fernhalten können. Spinat Spinat wächst schnell und kann als Bodendecker dienen, der Unkraut unterdrückt und den Boden feucht hält. Er kann vor der Hauptwachstumsphase der Tomaten geerntet werden, sodass sich die Pflanzen nicht in die Quere kommen. Salat Salat kann in der Nähe von Tomaten angebaut werden, da er nicht viel Platz beansprucht und sich schnell ernten lässt. Er kann ebenfalls helfen, Unkraut zu unterdrücken. Petersilie Petersilie soll das Aroma der Tomaten verbessern und gleichzeitig Schädlinge wie die Karottenfliege abwehren. Sie kann auch im Halbschatten der Tomaten gut gedeihen. Ringelblumen Sie sind hervorragende Begleitpflanzen für Tomaten, da sie Schädlinge wie Nematoden und Blattläuse abwehren. Sie ziehen nützliche Insekten an, die Schädlinge natürlich bekämpfen. Zudem verbessern ihre Wurzeln die Bodenstruktur und fördern die Durchlüftung. Ringelblumen dienen auch als attraktive Bodendecker, die Unkraut unterdrücken und den Garten verschönern. Insgesamt fördern sie die Gesundheit und den Ertrag von Tomatenpflanzen. Erbsen Erbsen sind ausgezeichnete Begleitpflanzen für Tomaten, da sie den Boden mit Stickstoff anreichern, was das Wachstum der Tomaten fördert. Sie können als Bodendecker dienen und helfen, Unkraut zu unterdrücken. Erbsen bieten zudem Schutz vor Wind und stützen sich gegenseitig mit Tomaten, wenn sie an Gittern wachsen. Durch die Kombination beider Pflanzen wird der Platz im Garten optimal genutzt. Insgesamt verbessern Erbsen die Bodenfruchtbarkeit und fördern das gesunde Wachstum der Tomatenpflanzen. Bohnen Bohnen sind hervorragende Begleitpflanzen für Tomaten, da sie den Boden mit Stickstoff anreichern, was das Wachstum der Tomaten unterstützt. Sie dienen als Bodendecker und helfen, Unkraut zu unterdrücken. Bohnen können zusammen mit Tomaten an Gittern wachsen und bieten so gegenseitigen Halt. Diese Kombination optimiert die Nutzung des Gartenplatzes. Insgesamt verbessern Bohnen die Bodenfruchtbarkeit und fördern das gesunde Wachstum der Tomaten Sellerie Er schützt Tomaten vor Schädlingen wie Blattläusen und Weißen Fliegen durch seine abwehrenden Eigenschaften. Er verbessert die Bodenstruktur und erhöht die Bodenfeuchtigkeit, was das Wachstum der Tomaten fördert. Sellerie kann nützliche Insekten anziehen, die Schädlinge bekämpfen und so den Tomatenanbau unterstützen. Er hilft auch, Unkraut zu unterdrücken, wodurch weniger Konkurrenz um Nährstoffe und Wasser entsteht. Rote Bete Rote Bete hat mehrere positive Auswirkungen auf den Tomatenanbau. Erstens lockert ihr tiefreichendes Wurzelsystem den Boden auf und verbessert die Bodenstruktur, was das Wachstum der Tomaten fördert. Zweitens zieht Rote Bete bestimmte Nützlinge an, die Schädlinge bekämpfen und somit zur natürlichen Schädlingskontrolle beitragen können. Drittens kann Rote Bete als Bodendecker dienen und das Wachstum von Unkraut unterdrücken, was den Tomaten zugutekommt, indem es die Konkurrenz um Nährstoffe reduziert. Viertens enthalten Rote-Bete-Pflanzen bestimmte Nährstoffe, die bei ihrem Abbau im Boden freigesetzt werden und den Tomaten als zusätzliche Nährstoffquelle dienen können. Schließlich trägt die Anwesenheit von Rote Bete in der Mischkultur zur Förderung der Biodiversität im Garten bei, was langfristig die Gesundheit des gesamten Ökosystems verbessert Pflanzen, die nicht neben Tomaten gehören Nicht alle Pflanzen sind gute Nachbarn für Tomaten. Einige von ihnen können die Tomaten im Wachstum behindern oder anfällig für die gleichen Schädlinge und Krankheiten machen. Kartoffeln Sie sind anfällig für die gleichen Krankheiten wie Tomaten, insbesondere Kraut- und Knollenfäule. Kohlarten Diese Pflanzen können das Wachstum von Tomaten hemmen. Fenchel Fenchel kann das Wachstum vieler Pflanzen beeinträchtigen, darunter auch Tomaten. Zurück zur Übersicht
- Termine für Saatgutbörsen im Postleitzahlenbereich 0 | Tomaten! Vielfalt erleben
Entdecke Saatgutbörsen und Tauschmöglichkeiten für Pflanzensamen in deiner Nähe im Postleitzahlbereich 0. Finde lokale Veranstaltungen zum Austausch von Saatgut, um Vielfalt im eigenen Garten zu fördern und Teil einer lebendigen Gartengemeinschaft zu werden. Postleitzahlbereich 0 30.03.2025 Saatgut-Sonntag Haus der Presse Ostra-Allee 20 01607 Dresden 10.00 - 15.00 Uhr Mehr lesen 03.05.2025 Pflanzentauschbörse Vereinsheim + Garten Nr. 16 In der Kleingartenanlage "Schaffendes Volk" e. V. Erlensteig 2 08371 Glauchau 11.00 - 16.00 Uhr Kostenlose Standanmeldung gerne unter: fragmonika@gmail.com oder telefonisch unter 0157 31 63 46 45 (geht allerdings nur Mobil) Mehr lesen 18.05.2025 Pflanzentausch in Bautzen Mehrgenerationenhaus Bautzen-Gesundbrunnen Otto-Nagel-Straße 3 02625 Bautzen 13.00 - 16.00 Uhr Mehr lesen 24.08.2025 Tomaten-Paprika-Tag in Bautzen Mehrgenerationenhaus Bautzen-Gesundbrunnen Otto-Nagel-Straße 3 02625 Bautzen 13.00 - 17.00 Uhr Mehr lesen
- Kraut- & Braunfäule bei Tomaten | Tomaten! Vielfalt erleben
Kraut- und Braunfäule sind aggressive Pilzkrankheiten bei Tomaten, ausgelöst durch feuchtes Wetter, schlechte Belüftung und kontaminierten Boden. Erste Symptome sind dunkle Flecken auf Blättern und Früchten, die schnell zur Fäulnis führen. Eine frühzeitige Erkennung, der Anbau resistenter Sorten sowie der gezielte Einsatz biologischer Mittel wie Bacillus subtilis, Neemöl oder Molkepräparate können den Befall wirksam eindämmen und den Einsatz von Chemie vermeiden. Zurück zu Tomatopedia Zurück zu Bilddiagnose Kraut- und Braunfäule Kraut- und Braunfäule sind zwei weitverbreitete Pilzkrankheiten, die vor allem Pflanzen wie Tomaten, Kartoffeln und andere Nachtschattengewächse befallen. Diese Krankheiten können verheerende Auswirkungen auf die Ernte haben und sind ein Albtraum für Gärtner. In diesem Artikel werfe ich einen genaueren Blick auf Kraut- und Braunfäule, ihre Ursachen, Symptome und die besten Methoden zur Bekämpfung dieser gefürchteten Pflanzenkrankheiten. Hauptursachen für die Verbreitung von Kraut- und Braunfäule Feuchtes Wetter : Regen und hohe Luftfeuchtigkeit schaffen ideale Bedingungen für das Wachstum und die Ausbreitung dieser Pilze. Unzureichende Belüftung : Pflanzen, die in engen, schlecht belüfteten Bereichen wachsen, sind anfälliger für eine Infektion. Kontaminierter Boden : Der Pilz kann im Boden überwintern und von Jahr zu Jahr auf die Pflanzen übertragen werden. Symptome/Beginn der Kraut- und Braunfäule Die Symptome von Kraut- und Braunfäule variieren je nach Pflanzenart und Stadium der Infektion. Hier sind die häufigsten Anzeichen: Krautfäule (Phytophthora infestans): Zuerst erscheinen dunkle, wassergetränkte Flecken auf den Blättern, die schnell zu bräunlichen Läsionen werden (Bild 1 oben; Anfangsstadium) Die Blätter welken und sterben ab, oft beginnend an den unteren Teilen der Pflanze. Ein charakteristischer Geruch nach Verwesung kann auftreten. Braunfäule (Phytophthora capsici): Anfangs treten bräunliche Flecken auf den Früchten auf, die sich rasch ausbreiten. Die Früchte können schrumpfen, schrumpelig werden und schließlich verfaulen (Bild 3 oben; Endstadium) Bekämpfung allgemein Die Bekämpfung von Kraut- und Braunfäule erfordert eine Kombination aus vorbeugenden Maßnahmen und gezielten Vorgehen, sobald die Krankheit auftritt: Vorbeugung: Widerstandsfähige Sorten wählen: Es gibt einige Sorten von Pflanzen, die natürliche Resistenz gegen Kraut- und Braunfäule aufweisen. Dies sind z. B. die meisten Wildsorten wie Microberry, Johannisbeertomate oder Tindindogo. Aber auch Sunviva zählt zu den resistenten Sorten. Verbessern der Belüftung: Es ist wichtig, dafür zu sorgen, dass die Pflanzen ausreichend Platz haben und gut belüftet sind. Vermeiden von feuchtem Tomatenlaub: Die Pflanzen am besten nur am Morgen gießen, um sicherzustellen, dass das Laub bis zur Nacht trocken bleibt. Kontaminierten Boden vermeiden: Man sollte den Standort von Nachtschattengewächsen in jedem Anbaujahr wechseln. Gezieltes Vorgehen: Entfernen von infiziertem Material: Sobald man die Symptome bemerkt, sollte man die befallenen Teile der Pflanzen sofort entfernen, um eine Ausbreitung zu verhindern. Frühzeitige Ernte: Wenn die Krankheit bereits aufgetreten ist, kann eine frühzeitige Ernte der Früchte in einigen Fällen die Verluste minimieren. Bekämpfung mit biologischen Mitteln Die Bekämpfung von Kraut- und Braunfäule mit biologischen Mitteln ist umweltfreundlicher und kann eine nachhaltige Alternative zu chemischen Pestiziden darstellen. Hier sind einige biologische Mittel und Methoden, die zur Behandlung und Vorbeugung von Kraut- und Braunfäule eingesetzt werden können: Biologische Fungizide : Es gibt biologische Fungizide auf Basis von nützlichen Mikroorganismen wie Bacillus subtilis, Trichoderma oder Streptomyces, die dazu beitragen können, Pilzinfektionen zu bekämpfen. Diese nützlichen Bakterien und Pilze konkurrieren mit den Krankheitserregern um Ressourcen oder produzieren antibakterielle Verbindungen. Kupferfreie Produkte : Einige Hersteller bieten kupferfreie Fungizide an, die auf natürlichen Wirkstoffen wie Kaliumbicarbonat oder Schwefel basieren. Diese sind weniger umweltbelastend als kupferbasierte Präparate. Milchschorfpräparate : Milchschorfpräparate auf Basis von verdünnter Milch oder Molke können als vorbeugende Maßnahme gegen Kraut- und Braunfäule eingesetzt werden. Sie bilden eine schützende Schicht auf den Blättern und verhindern so die Anhaftung von Pilzsporen. Kieselsäure : Kieselsäure kann das Pflanzengewebe stärken und die Pflanze widerstandsfähiger gegen Krankheiten machen. Es kann als Blattspray oder Bodendünger angewendet werden. Pflanzenschutzmittel auf Neem-Basis : Neemöl wird aus den Samen des Neembaums gewonnen und hat insektizide und fungizide Eigenschaften. Es kann als Blattspray verwendet werden, um Pilzinfektionen zu bekämpfen. Knoblauch- und Zwiebelextrakte : Extrakte aus Knoblauch und Zwiebeln haben natürliche fungizide Eigenschaften und können als Spritzmittel verwendet werden. Es ist wichtig zu beachten, dass biologische Mittel nicht immer so schnell und effektiv wie chemische Pestizide wirken können. Die Anwendung sollte regelmäßig und vorbeugend erfolgen, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Anwendungszeitpunkt der biologischen Mittel Die Anwendung biologischer Mittel zur Bekämpfung von Kraut- und Braunfäule sollte vorbeugend erfolgen, bevor die Krankheit tatsächlich auftritt. Diese Pilzkrankheiten sind oft schwer zu behandeln, sobald sie sich einmal etabliert haben. Hier sind einige Richtlinien, wann und wie Sie biologische Mittel am effektivsten einsetzen können: Frühzeitig anwenden : Die Anwendung biologischer Mittel sollte in der Frühphase des Pflanzenwachstums beginnen, idealerweise, wenn die Pflanzen noch gesund sind und keine Anzeichen von Kraut- oder Braunfäule zeigen. Dies ist in der Regel, wenn die Pflanzen gerade ausgesät oder gepflanzt wurden. Kontinuierliche Anwendung : Viele biologische Mittel bieten einen begrenzten Schutz und müssen regelmäßig angewendet werden, besonders in feuchten oder regnerischen Perioden. Überprüfen Sie die Anweisungen auf dem Produkt und folgen Sie dem empfohlenen Anwendungsintervall. Wiederholte Anwendungen : Beachten Sie, dass biologische Mittel normalerweise nicht so stark sind wie chemische Pestizide. Daher kann es notwendig sein, die Anwendung mehrmals zu wiederholen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Frühzeitige Beobachtung : Überwachen Sie Ihre Pflanzen sorgfältig auf Anzeichen von Krankheitserregern. Wenn Sie auch nur geringe Anzeichen von Kraut- oder Braunfäule bemerken, sollten Sie umgehend Maßnahmen ergreifen, indem Sie beispielsweise befallene Pflanzenteile entfernen und die Anwendung von biologischen Mitteln erhöhen. Präventive Maßnahmen : Neben der Anwendung biologischer Mittel sollten Sie auch präventive Maßnahmen ergreifen, wie die Auswahl von widerstandsfähigen Pflanzensorten, die Schaffung guter Belüftung und die Vermeidung von kontaminiertem Boden. Wetterbedingungen beachten : Kraut- und Braunfäule breiten sich besonders in feuchten und regnerischen Perioden aus. In diesen Zeiten sollten Sie besonders aufmerksam sein und die Anwendung biologischer Mittel verstärken. Bitte daran denken, dass biologische Mittel oft eine nachhaltigere Option sind, aber sie erfordern in der Regel mehr Geduld und Aufmerksamkeit im Vergleich zu chemischen Pestiziden. Die rechtzeitige und kontinuierliche Anwendung biologischer Mittel kann jedoch dazu beitragen, die Wahrscheinlichkeit eines Kraut- und Braunfäulebefalls im Garten zu verringern. Zurück zu Tomatopedia Zurück zu Bilddiagnose
- Welche Tomatenarten gibt es? | Tomaten! Vielfalt erleben
Erfahre alles über verschiedene Tomatensorten: Stabtomaten, Buschtomaten, Zwergbuschtomaten und Ampeltomaten. Entdecke, wie man Tomaten auf kleinsten Raum erfolgreich anbauen und pflegen kann. Perfekt für Gärten, Balkone und Hochbeete. Zurück zur Übersicht Welche Tomatenarten gibt es? Stabtomaten Hierbei handelt es sich um Tomaten, die während ihrer gesamten Wachstumsperiode unbegrenzt in die Höhe wachsen und gestützt oder angebunden werden sollten (siehe Bild unten). Stabtomaten sollten für eine gute Ernte mit ein bis zwei Haupttrieben gezogen werden. Die Triebe zwischen den Blattachseln sollte man regelmäßig ausgeizen. Wenn sich genug Fruchtstände gebildet haben und die gewünschte Höhe erreicht ist, kann auch die Spitze des Haupttriebes entfernt werden. So kann die Höhe der Tomatenpflanze selbst bestimmt werden und die Früchte können schneller reifen. Zu diesem Thema gibt es HIER ein Video. Buschtomaten, Balkontomaten oder auch Dwarftomaten Die sogenannten "Zwergtomaten" sind aufgrund ihrer begrenzten Wuchshöhe eine ausgezeichnete Wahl für Anbauorte mit begrenztem Platz. Ihr kompakter Wuchs macht sie ideal für den Anbau in Kübeln, Töpfen, kleinen Gärten, auf Balkonen oder sogar in Hochbeeten. Der Begriff "Dwarf" bedeutet hier Zwerg und verdeutlicht die kompakte Größe dieser Tomatensorten. Mit ihrer geringen Höhe ermöglichen sie eine platzsparende Kultivierung, ohne dabei Kompromisse bei der Fruchtqualität einzugehen. Ideal also für alle, die gerne frische Tomaten ernten möchten, aber nur über begrenzten Raum verfügen (siehe Bild unten). Zwergbuschtomaten Die Zwergbuschtomaten sind bemerkenswerte Pflanzen, die sich durch ihre bescheidene Wuchshöhe auszeichnen. Mit einer maximalen Höhe von nur etwa 20 cm hören sie auf zu wachsen und bleiben somit äußerst kompakt. Diese Eigenschaft macht sie besonders geeignet für den Anbau in begrenzten Räumen wie Balkonkästen, kleinen Töpfen oder sogar Balkonhochbeeten. Ihre geringe Statur ermöglicht es selbst Menschen mit begrenztem Platz, frische Tomaten zu kultivieren und die Freude an der eigenen Ernte zu erleben. Die Zwergbuschtomaten sind somit eine ideale Wahl für alle, die trotz beschränkter Fläche nicht auf den Genuss von selbst angebauten Tomaten verzichten möchten (siehe Bild unten). Ampeltomaten Sie sind eine spezielle Art von Tomaten, die sich gut für den Anbau in Hängeampeln oder hängenden Körben eignen. Sie haben einen hängenden Wuchs und bilden lange, überhängende Triebe aus. Dadurch können sie in Behältern oder Ampeln angebaut werden, ohne dass sie viel Platz in der Breite benötigen. Der Anbau von Ampeltomaten ist eine gute Option für Menschen mit begrenztem Platz im Garten oder auf dem Balkon. Stabtomate Zwergbuschtomate Buschtomate/Dwarftomate Zurück zur Übersicht
- Termine für Saatgutbörsen Deutschland und vieles mehr | TomatenVielfaltTomaten! Vielfalt erleben
Entdecke auf dieser Seite die aktuellen Termine für Saatgutbörsen und ähnliche Veranstaltungen! Hier kannst du Infos zu bevorstehenden Saatgutbörsen und verwandten Events finden. Erfahre, wann und wo diese Börsen stattfinden, und tauche in die Vielfalt an Möglichkeiten ein, Samen und Wissen auszutauschen. Erweitere dein Wissen, entdecke neue Sorten und nimm an diesen Events teil, um deine Leidenschaft für Gartenarbeit und Samen zu vertiefen. Termine für Saatgutbörsen, Saatgutfestivals, Saatguttauschbörsen, Pflanzentauschmärkte, Seedsharing, Edelreisermärkte, Saatgutmärkte, Saatgutflohmärkte, Saatgutmessen und Saatgutaktionstage, Tomatenseminare u. v. m. in Deutschland Hier findet man einen Überblick über die bevorstehenden Termine Postleitzahlengebiet Die Termine werden nach und nach aktualisiert und ergänzt.
- Tomatenkrankheiten anhand von Bildern schnell und einfach erkennen| Tomaten! Vielfalt erleben
Entdecken die Ursachen für Tomatenkrankheiten durch präzise Bildanalysen! In der Kategorie 'Bilddiagnose' findest du wertvolle Einblicke und praktische Hilfestellungen, um Tomatenkrankheiten anhand von Blattbildern schnell zu erkennen und gezielt zu behandeln." Bilddiagnose Hier findet man Bilder zu typischen Tomatenproblemen sowie möglichen Mängeln und Anomalien bei Tomatenpflanzen. Häufig kommen mehrere Schadbilder gleichzeitig in Frage, die sich überlagern können . Gerade bei Nährstoffmangel ist es oft so, dass ein Mangel nicht allein auftritt, sondern mit weiteren Mangelerscheinungen einhergeht. Adventivwurzeln Blätter rollen sich Blüten fallen ab Blütenendfäule Dürrfleckenkrankheit Echter Mehltau Gelbkragen Geplatzte Tomaten Helles Laub Jordanvirus Kaliummangel Kälteschaden Königsblüte Kraut- und Braunfäule Magnesiummangel Minierfliege Samtfleckenkrankheit Sonnenbrand Spinnmilben Umfallkrankheit Weiße Fliege Phosphormangel Bild stammt von EPPO Global Database
- Welche Auswirkungen hat das Entfernen zuvieler Blätter bei Tomatenpflanzen | Tomaten! Vielfalt erleben
Interessierst du dich dafür, was passiert, wenn zu viele Blätter von Tomatenpflanzen entfernt werden? Auf dieser Seite erfährst du, welche Auswirkungen das Entfernen übermäßiger Blätter haben kann. Erfahre, wie sich der Blattverlust auf das Wachstum, die Fruchtbildung und die Gesundheit der Pflanze auswirkt. Tauche in die Welt des Tomatenanbaus ein, um ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, wie das richtige Blattmanagement das Wachstum und die Ernte beeinflusst. Zurück zur Übersicht Welche Auswirkungen hat das Entfernen zu vieler Blätter auf den Geschmack von Tomaten und warum verschlechtert sich dieser dadurch? Das Entfernen zu vieler Blätter von einer Tomatenpflanze kann sich negativ auf den Geschmack und die Gesundheit der Tomatenfrüchte auswirken, und zwar aus mehreren Gründen: Photosynthese und Nährstoffaufnahme : Die Blätter einer Pflanze sind für die Photosynthese verantwortlich, einen Prozess, bei dem die Pflanze Lichtenergie in Zucker umwandelt und Nährstoffe aufnimmt. Wenn zu viele Blätter entfernt werden, verringert sich die Fähigkeit der Pflanze, ausreichend Nährstoffe aufzunehmen und Energie zu produzieren, was zu kleineren und weniger schmackhaften Früchten führen kann. Fruchtreifung : Die Blätter sind auch wichtig für die Regulierung der Fruchtreifung. Sie beeinflussen den Stoffwechsel der Pflanze und die Produktion von Hormonen, die die Fruchtentwicklung steuern. Das Entfernen von zu vielen Blättern kann dazu führen, dass die Früchte unreif bleiben oder ihre Reifung verlangsamt wird. Sonnenbrand : Die Blätter dienen auch als Schutz für die Früchte vor direkter Sonneneinstrahlung. Wenn zu viele Blätter entfernt werden, können die Tomaten der intensiven Sonne ausgesetzt sein, was zu Sonnenbrand führen kann. Dies kann zu Verfärbungen und Geschmacksverlust führen. Feuchtigkeitsregulierung : Die Blätter helfen bei der Regulierung der Feuchtigkeit in der Pflanze, indem sie Wasser verdunsten. Wenn zu viele Blätter entfernt werden, kann die Pflanze Schwierigkeiten haben, die Feuchtigkeit aufrechtzuerhalten, was zu Trockenstress und geschmacksverändernden Effekten führen kann. Es ist wichtig, das Entfernen von Blättern von Tomatenpflanzen mit Vorsicht durchzuführen und sich bewusst zu sein, dass ein gewisses Maß an Blattentfernung, insbesondere von unteren Blättern, manchmal erforderlich sein kann, um die Belüftung der Pflanze zu verbessern und die Wahrscheinlichkeit von Krankheiten zu verringern. Ein ausgewogenes Vorgehen ist jedoch entscheidend, um die Gesundheit und den Geschmack der Tomaten zu erhalten. Zurück zur Übersicht
- Der ideale Standort für Tomaten: Tipps für gesunde Pflanzen | Tomaten! Vielfalt erleben
Erfahre, wie man den perfekten Standort für Tomaten wählt: in Bezug auf Sonneneinstrahlung, Bodenbeschaffenheit, Luftzirkulation, Wärme, Wasserversorgung sowie Schutz vor extremen Wetterbedingungen. So gedeihen die Tomatenpflanzen optimal! Zurück zur Übersicht Der ideale Standort für Tomaten: Tipps für gute Erträge und gesunde Pflanzen Der perfekte Standort für Tomaten hängt von mehreren Faktoren ab, um sicherzustellen, dass die Pflanzen gut gedeihen und reichlich Früchte tragen. Hier sind die wichtigsten Punkte: Sonneneinstrahlung Tomaten benötigen viel Sonnenlicht, idealerweise mindestens 6-8 Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag. Ein sonniger Standort ist daher entscheidend. Bodenbeschaffenheit Der Boden sollte gut durchlässig und nährstoffreich sein. Ein lehmiger, sandiger Boden mit hohem Humusgehalt ist optimal. Die pH-Werte sollten leicht sauer bis neutral sein (zwischen 6,0 und 7,0). Luftzirkulation Eine gute Luftzirkulation hilft, Krankheiten wie Mehltau zu vermeiden. Stellen Sie sicher, dass die Pflanzen nicht zu dicht beieinander stehen und ausreichend Platz haben. Wärme Tomaten lieben Wärme und gedeihen am besten bei Temperaturen zwischen 18-25°C. Ein geschützter Standort, der vor starkem Wind und Kälte geschützt ist, ist ideal. Wasserversorgung Tomaten benötigen regelmäßige und gleichmäßige Bewässerung. Der Boden sollte feucht, aber nicht durchnässt sein. Mulchen hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten. Schutz vor Starkregen Ein Standort, der vor starkem Regen geschützt ist, kann helfen, das Risiko von Pilzkrankheiten zu reduzieren. Ein überdachter Platz oder ein Gewächshaus kann vorteilhaft sein. Ein sonniger, warmer Standort mit gut durchlässigem, nährstoffreichem Boden und guter Luftzirkulation ist perfekt für den Anbau von Tomaten. Eine regelmäßige Bewässerung und ein Schutz vor extremen Witterungsbedingungen tragen ebenfalls zum optimalen Wachstum bei. Zurück zur Übersicht
- Wie lange ist Saatgut lagerfähig | Tomaten! Vielfalt erleben
Interessierst du dich dafür, wie lange Tomatensamen haltbar sind? Auf dieser Seite erfährst du alles über die Lagerfähigkeit von Tomatensaatgut. Entdecke, wie du die Keimfähigkeit überprüfst und optimale Lagerbedingungen sicherstellst. Lerne, wie Umweltfaktoren und die richtige Lagerung die Haltbarkeit beeinflussen. Zurück zur Übersicht Es ist ratsam, Saatgut unter bestimmten Bedingungen zu lagern, um seine Keimfähigkeit über einen längeren Zeitraum zu erhalten. Idealerweise sollte das Saatgut an einem kühlen , dunklen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Durch diese Lagerbedingungen kann die Keimfähigkeit des Saatguts für einen Zeitraum von etwa 5 bis 10 Jahren erhalten bleiben . Es ist wichtig zu beachten, dass mit zunehmender Lagerdauer die Keimfähigkeit des Saatguts abnimmt. Das bedeutet, dass die Anzahl der Samen, die tatsächlich keimen, im Laufe der Jahre abnehmen kann. Daher ist es ratsam, älteres Saatgut vor der Aussaat auf seine Keimfähigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls die Aussaatmenge anzupassen, um eine ausreichende Pflanzenanzucht zu gewährleisten. Wie erfolgt die korrekte Lagerung von Saatgut, und wie lange bleibt es unter optimalen Bedingungen keimfähig? Zurück zur Übersicht
- Sind Tomaten tief- oder flachwurzler? | Tomaten! Vielfalt erleben
Interessierst du dich dafür, ob Tomaten tief- oder Flachwurzler sind? Erfahre, ob Tomaten eher tiefe oder flache Wurzeln ausbilden und wie sich dies auf ihren Anbau und ihre Pflege auswirkt. Tauche ein in die Welt der Wurzelsysteme von Tomaten und erhalte Informationen darüber, wie du deine Pflanzen am besten unterstützen kannst. Diese Seite liefert wertvolle Erkenntnisse, um dir zu helfen, deine Tomatenpflanzen optimal zu pflegen und für eine erfolgreiche Ernte zu sorgen. Zurück zur Übersicht Wurzeln Tomatenpflanzen tief oder flach? Tomaten gelten als Pflanzen mit tiefreichenden Wurzeln , was bedeutet, dass der Boden, in dem sie wachsen, entsprechend vorbereitet werden sollte, um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. Die tiefen Wurzeln der Tomatenpflanzen ermöglichen es ihnen, Nährstoffe und Feuchtigkeit aus tieferen Bodenschichten aufzunehmen, was für ihr gesundes Wachstum und eine reichliche Ernte von Vorteil ist. Es ist ratsam, den Boden, in dem Tomaten angebaut werden sollen, gründlich vorzubereiten. Ein lockerer Boden mit ausreichender Tiefe ist wichtig, damit die Wurzeln der Tomatenpflanzen sich gut ausbreiten und sich optimal entwickeln können. Dies erleichtert den Zugang zu Nährstoffen, Wasser und fördert die Stabilität der Pflanze. Die Vorbereitung des Bodens kann durch das Einbringen von Kompost oder anderen organischen Materialien erfolgen, um die Bodenstruktur zu verbessern und die Nährstoffzufuhr zu gewährleisten. Ebenso ist eine ausreichende Bewässerung wichtig, um sicherzustellen, dass der Boden feucht genug ist, damit die tiefen Wurzeln der Tomatenpflanzen sich gut entwickeln können. Durch die Beachtung dieser Bedürfnisse bei der Bodenvorbereitung können Tomatenpflanzen die bestmöglichen Wachstumsbedingungen erhalten, was zu einer gesunden Entwicklung und einer ertragreichen Ernte beiträgt. Zurück zur Übersicht
- Was bedeutet ausgeizen? | Tomaten! Vielfalt erleben
Entdecke auf dieser Seite die Bedeutung des Begriffs 'ausgeizen'! Hier erfährst du, was dieses gärtnerische Konzept genau bedeutet und wie es bei Tomaten angewendet wird. Finde heraus, warum das Ausgeizen für Pflanzen wichtig ist und wie du es praktisch umsetzen kannst. Tauche ein in die Welt der Tomatenpflege und lerne, wie du durch diese Praxis deine Pflanzen optimal unterstützen und pflegen kannst." Zurück zur Übersicht Was versteht man unter dem Begriff "ausgeizen" bei Tomaten, und welche Tomatensorten werden üblicherweise ausgegeizt? "Ausgeizen " ist ein gärtnerischer Begriff, der das Entfernen der Seitentriebe einer Pflanze bezeichnet. Dieser Vorgang wird insbesondere bei Stabtomatenpflanzen angewendet, um sicherzustellen, dass die Pflanze ihre gesamte Energie in die Haupttriebe und die Entwicklung ihrer Früchte steckt. Durch das Ausgeizen wird erreicht, dass die Früchte schneller und in der Regel von besserer Qualität reifen. Diese Praxis wird in der Regel ausschließlich bei Stabtomaten angewendet. Die Haupttriebe werden priorisiert, indem die Seitentriebe entfernt werden. Auf diese Weise konzentriert die Pflanze ihre Ressourcen auf die Haupttriebe, was zu einer besseren Fruchtbildung führt. Im Gegensatz dazu ist es bei Buschtomaten nicht erforderlich sie auszugeizen. Bei diesen Pflanzen ist es nicht notwendig, die Seitentriebe zu entfernen, da sie in ihrer natürlichen Wuchsform belassen werden können. Buschtomaten haben eine kompaktere Wuchsform, und das Wachstum ihrer Seitentriebe beeinflusst in der Regel nicht die Fruchtbildung oder die Pflanzengesundheit. Daher dürfen Buschtomaten in der Regel einfach in ihrem natürlichen Wuchs wachsen, ohne dass ein Ausgeizen erforderlich ist. Geiztrieb einer Tomate Zurück zur Übersicht
- Über mich | Tomaten! Vielfalt erleben
Entdecke auf dieser Seite mehr über mich! Hier erfährst du, wer ich bin, was mich inspiriert und was meine Leidenschaft ist. Tauche ein in meine Welt und erhalte Einblicke in meine Erfahrungen, Kenntnisse und Interessen. Erfahre, was mich antreibt und was mich einzigartig macht. Diese Seite gibt dir die Gelegenheit, mich besser kennenzulernen. Über mich und wie ich zu den Tomaten kam ... Meine Leidenschaft für Gärten und Tomaten: Ein Blick in mein grünes Paradies Seit dem Jahr 2021 kann ich mich stolz als Gartenbesitzerin bezeichnen, und die beiden getrennten Gärten in unserem Wohngebiet haben mein Leben in vielerlei Hinsicht bereichert. Mein Gartenabenteuer begann mit einem einfachen Schritt, vom grünen Rasen zur erdigen Vielfalt eines blühenden Gartens. Der Übergang von der Wiese zum Garten war eine Transformation, die meine Beziehung zur Natur auf eine ganz neue Ebene hob. Statt nur Betrachterin zu sein, wurde ich zur Gestalterin einer grünen Oase, in der die Pflanzen und Tiere in Harmonie miteinander leben. Dabei standen für mich von Anfang an Nachhaltigkeit und Naturschutz im Mittelpunkt. Im Jahr 2021 entdeckte ich meine Leidenschaft für Tomaten. Der Anbau dieser vielfältigen Frucht wurde zu meiner Herzensangelegenheit. Ich experimentierte mit verschiedenen Sorten, lernte über die Bedürfnisse dieser Pflanzen und teilte die Freude über die ersten reifen Früchte mit meiner Familie und Nachbarschaft. Die Tomaten wurden zu Symbolen meiner Reise als Gärtnerin. Die Mitgliedschaft im "Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt" ab dem Jahr 2022 war für mich ein logischer Schritt. In diesem engagierten Verein fand ich Gleichgesinnte, die sich für den Erhalt alter Sorten und die biologische Vielfalt in unseren Gärten einsetzen. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, die Traditionen des Saatgutschutzes zu bewahren. Für mich ist das Thema Saatgut von zentraler Bedeutung, und ich stehe dafür, dass es in meinem Garten keinen Platz für schädliche Chemikalien gibt. Mein Ziel ist es, im Einklang mit der Natur zu gärtnern statt gegen sie. Dies bedeutet, dass ich auf natürliche Methoden setze, um Schädlinge abzuwehren und die Bodengesundheit zu fördern. So kann ich sicherstellen, dass meine Gärten nicht nur für mich, sondern auch für die Umwelt von Nutzen sind. Eine besondere Freude für mich sind die drei Saatguttauschboxen, die ich an 3 unterschiedlichen Orten aufstellen durfte. Diese dienen als Plattform für die Gemeinschaft, um Saatgut zu teilen und die Vielfalt in unseren Gärten zu fördern. Jeder kann hier Saatgut austauschen und somit seinen eigenen Beitrag zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt leisten. Als Gartenbesitzerin, die sich der Natur verschrieben hat, habe ich eine aufregende Reise begonnen. Mein Ziel ist es, die Schönheit der Natur zu bewahren und gleichzeitig köstliche Ernten zu erzielen. Mein Garten ist mehr als nur ein Ort der Entspannung – er ist ein Ort, an dem ich im Einklang mit der Natur gärtnere und die Wunder des Lebens in all ihren Formen zelebriere. Ich freue mich sehr, dass ihr auf meiner Homepage "Tomaten! Vielfalt erleben" vorbeischaut, und wünsche euch eine inspirierende Zeit voller Gartenfreude! Eure Sabine Meine Geschichte - wie alles begann ... Es begann klein. Mit einer Bestellung von 10 Tomatensorten in einem Überraschungsbrief. Vor einiger Zeit hatte ich noch keine Ahnung welche wunderbare Vielfalt die Tomatenwelt mir noch bieten wird ... Tomaten sind für mich viel mehr geworden als nur eine einfache Gemüsesorte. Zunächst einmal ist es die Vielfalt der Tomatensorten, die mich begeistert. Von kleinen Kirschtomaten bis hin zu großen Fleischtomaten gibt es unzählige Variationen in Form, Farbe und Geschmack. Jede Sorte hat ihre eigenen Besonderheiten und Charakteristika. Es ist spannend, die verschiedenen Sorten auszuprobieren und ihre individuellen Eigenschaften kennenzulernen. Ein weiterer Grund, warum mich Tomaten so faszinieren, ist ihr Wachstumsprozess. Es ist beeindruckend zu beobachten, wie aus einem kleinen Samen eine kräftige Pflanze heranwächst. Es erfüllt mich mit Stolz und Freude, diesen Prozess aktiv miterleben zu können. Der Geschmack von frischen, selbst angebauten Tomaten ist ein weiterer Grund, warum mich dieses Thema so fasziniert. Es gibt nichts Besseres als den süßen, saftigen Geschmack einer reifen Tomate direkt aus dem eigenen Garten. Die Aromen und Nuancen sind unvergleichlich und lassen mich jedes Mal aufs Neue staunen. Es ist ein Genuss, den ich gerne mit anderen teile und der mich immer wieder dazu motiviert, neue Sorten anzubauen und neue Geschmackserlebnisse zu entdecken. Neben all diesen Gründen fasziniert mich auch die Geschichte und Kultur der Tomate. Ursprünglich aus Südamerika stammend, hat sie sich im Laufe der Jahrhunderte auf der ganzen Welt verbreitet und ist aus der Küche vieler Kulturen nicht mehr wegzudenken. Tomaten sind ein Symbol für Vielfalt, Genuss und Gesundheit. Insgesamt fasziniert mich das Thema Tomaten aufgrund ihrer Vielfalt, ihres Wachstumsprozesses, ihrer Herausforderungen, ihres Geschmacks und ihrer kulturellen Bedeutung. Sie sind für mich nicht nur eine Gemüsesorte, sondern eine Leidenschaft, die mich immer wieder aufs Neue begeistert. Die Tomate ist ein kleines Wunder der Natur, das mich inspiriert und motiviert, mich intensiv mit ihr auseinanderzusetzen.
- Tomatensamen haben braune Flecken, woher kommt das? | Tomaten! Vielfalt erleben
Interessierst du dich für Tomatenanbau? Erfahre auf dieser Seite mehr darüber, warum Tomatensamen manchmal braune Flecken aufweisen. Entdecke die Gründe für diese Verfärbungen und erhalte Einblicke in mögliche Ursachen, die zu diesem Phänomen führen können. Ich erkläre dir wie diese Flecken entstehen und ob sie die Qualität der Samen beeinflussen können. Diese Seite liefert dir wertvolle Informationen, um das Verständnis für Tomatensamen und mögliche Verfärbungen zu vertiefen. Zurück zur Übersicht Warum weisen manche Tomatensamen braune Flecken auf oder sind generell braun? Tomatensaatgut kann gelegentlich braune Flecken aufweisen, und dies kann verschiedene Gründe haben: Natürliche Variation : Einige Tomatensorten produzieren von Natur aus Samen mit braunen Flecken oder Flecken unterschiedlicher Farben. Diese Flecken können in der DNA der Pflanze verankert sein und sind Teil der genetischen Variation innerhalb der Art. Krankheiten : Tomatenpflanzen können von verschiedenen Krankheiten befallen werden, die sich auf die Samen auswirken können. Wenn eine Pflanze krank ist, können die Samen, die aus dieser Pflanze gewonnen werden, braune Flecken oder andere Abnormalitäten aufweisen. Ungünstige Wachstumsbedingungen : Um hochwertiges Saatgut zu gewinnen, müssen Tomatenpflanzen unter idealen Bedingungen wachsen. Wenn die Pflanzen ungünstigen Witterungsbedingungen oder Stressfaktoren wie unzureichender Bewässerung, starke Temperaturschwankungen oder Nährstoffmangel ausgesetzt sind, können sie Qualitätsprobleme aufweisen, einschließlich brauner Flecken. Fehlende Trocknung oder Lagerung : Nach der Ernte müssen Tomatensamen gründlich getrocknet und korrekt gelagert werden. Wenn dies nicht ordnungsgemäß durchgeführt wird, können die Samen verrotten oder von Schimmelpilzen befallen werden, was zu braunen Flecken führen kann. Braune Flecken auf Tomatensaatgut sind nicht unbedingt ein Zeichen für mindere Qualität. Zurück zur Übersicht
- Zählt die Tomate zum Obst oder Gemüse? | Tomaten! Vielfalt erleben
Die Frage, ob Tomaten als Obst oder Gemüse gelten, sorgt häufig für Verwirrung und Debatten. Botanisch gesehen sind Tomaten Beeren und somit Obst, da sie aus den Blüten der Tomatenpflanze entstehen und Samen enthalten. Kulinarisch hingegen werden Tomaten oft als Gemüse betrachtet, da sie in herzhaften Gerichten verwendet werden. Zurück zur Übersicht Zählt die Tomate zum Obst oder zum Gemüse? Tomaten sind sowohl botanisch als auch kulinarisch ein interessanter Fall, da sie je nach Perspektive unter-schiedlich eingestuft werden. Aus botanischer Sicht Obst: Botaniker definieren Tomaten als Obst, genauer gesagt als Beeren, weil sie aus der Blüte der Tomatenpflanze entstehen und die Samen der Pflanze enthalten. Nach der botanischen Definition gehört alles, was aus den befruchteten Blüten einer Pflanze hervorgeht und Samen enthält, zum Obst. Aus kulinarischer Sicht Gemüse: In der Küche werden Tomaten typischerweise als Gemüse behandelt. Dies liegt daran, dass sie in herzhaften Gerichten wie Salaten, Suppen und Saucen verwendet werden. Rechtliche Perspektive Ein bekannter Fall, der die rechtliche Einordnung betraf, ist der US-Supreme-Court-Fall von 1893 (Nix v. Hedden). Das Gericht entschied, dass Tomaten für Zollzwecke als Gemüse einzustufen sind, da sie hauptsächlich in Hauptgerichten und nicht in Desserts verwendet werden. Botanisch sind Tomaten Obst , kulinarisch werden sie jedoch als Gemüse betrachtet. Zurück zur Übersicht
- Wie oft sollte man Tomatenpflanzen düngen? | TomatenVielfaltTomaten! Vielfalt erleben
Willst du wissen, wie oft du Tomaten düngen solltest? Auf dieser Seite erfährst du, welche Düngemethoden am besten für Tomaten geeignet sind und wie oft du sie düngen solltest. Entdecke detaillierte Informationen darüber, wie die richtige Düngung das Wachstum und die Gesundheit deiner Tomatenpflanzen beeinflusst. Erfahre, welche Nährstoffe wichtig sind und wie du sie am besten zuführst, um eine reiche Ernte zu erzielen. Zurück zur Übersicht In welchem Intervall sollte die Düngung von Tomatenpflanzen erfolgen? Die Häufigkeit, mit der Tomatenpflanzen gedüngt werden sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des verwendeten Düngemittels, des Bodens, in dem die Tomaten wachsen, und der Wachstumsphase der Pflanzen. Die Düngebedürfnisse der Tomatenpflanzen können von Saison zu Saison variieren, und es ist wichtig, flexibel zu sein, um auf die spezifischen Bedingungen im Garten zu reagieren. Basisdüngung : Bevor Tomatenpflanzen überhaupt in den Boden gesetzt werden, sollte der Boden gut vorbereitet werden, indem organischer Dünger (Grünschnitt, Hornspäne, Mist, Algenextrakte, etc.) oder Kompost eingearbeitet wird. Dies stellt eine solide Grundversorgung mit Nährstoffen sicher. Organische Dünger haben zudem den Vorteil, dass sie langsam freigesetzte Nährstoffe liefern, die über einen längeren Zeitraum verfügbar sind. Sie fördern auch die Bodenstruktur und das Bodenleben und Tragen zur Erhaltung der Umwelt bei, da sie im Allgemeinen umweltfreundlicher sind als synthetische Düngemittel. Langzeitdünger : Es können auch langsam freisetzende Dünger verwendet werden, die über einen längeren Zeitraum Nährstoffe abgeben. Diese müssen möglicherweise nur einmal zu Beginn der Saison hinzugefügt werden. Hierzu gehören z. B. Zeolith (Mineral, das Nährstoffe im Boden speichern kann und sie dann nach Bedarf an Pflanzen abgibt), Algenextrakte, Schafwolle, Schafwollpellets, Kompost oder Langzeitdüngerstäbchen. Flüssigdünger : Wenn Flüssigdünger verwendet wird, kann damit begonnen werden die Tomaten etwa 2 bis 4 Wochen nach dem Auspflanzen zu düngen. Danach dann auf die Verwendungshinweise der Verpackung achten. Wachstumsphase : Die Düngebedürfnisse der Tomatenpflanzen ändern sich während ihres Lebenszyklus. In der Wachstumsphase, wenn die Pflanzen viele Blätter und Triebe entwickeln, benötigen sie mehr Stickstoff. Während der Fruchtbildung benötigen sie mehr Phosphor und Kalium. Häufigkeit : In der Regel ist es besser, häufiger mit einer schwächeren Düngerlösung zu düngen, anstatt seltener mit einer starken Lösung zu düngen. Dies verhindert Überdüngung und das Risiko von Nährstoffverbrennungen. Beobachtung : Es ist wichtig, die Pflanzen sorgfältig zu beobachten. Wenn ein Anzeichen von Nährstoffmangel bemerkt wird, wie gelbe Blätter, langsame Entwicklung oder schlechte Fruchtbildung, sollten eventuell öfter gedüngt werden. Bodenuntersuchung : Es ist auch hilfreich, eine Bodenuntersuchung durchzuführen, um den genauen Nährstoffbedarf der Tomatenpflanzen zu ermitteln. Dies kann bei der richtigen Auswahl und Dosierung von Düngemitteln helfen. Zu viel Dünger kann auch schädlich sein, daher ist eine zurückhaltende Herangehensweise oft besser. Zurück zur Übersicht
- Die Tomate wird unten braun, woher kommt das? | Tomaten! Vielfalt erleben
Interessierst du dich für Blütenendfäule bei Tomaten? Diese Seite erklärt, warum Tomaten an ihrer Unterseite braun werden. Erfahre mehr über die Ursachen dieser Blütenendfäule, wie Calciummangel oder unregelmäßige Bewässerung. Tauche in die Welt der Tomatenpflege ein, um zu verstehen, wie du dieses Problem behandeln und in Zukunft vermeiden kannst, um gesunde Tomatenfrüchte zu erhalten. Zurück zu Tomatopedia Zurück zu Bilddiagnose Braune Stellen an der Unterseite der Tomaten – Ursache: Blütenendfäule Blütenendfäule ist ein häufiges Problem bei Tomatenpflanzen und tritt auf, wenn die Früchte an der Unterseite verfaulen oder braune Flecken entwickeln. Dies wird oft durch einen Mangel an Kalzium verursacht oder durch Probleme mit der Kalziumaufnahme in die Früchte. Hier sind einige Schritte, die man unternehmen kann, um Blütenendfäule bei Tomaten zu verhindern oder zu behandeln: Für ausreichende Bewässerung sorgen Den Boden gleichmäßig feucht halten, indem regelmäßig und tief gegossen wird. Jedoch Staunässe unbedingt vermeiden, da dies die Wurzeln schädigen kann. Schwankungen bei der Bewässerung vermeiden Unregelmäßiges Gießen kann die Kalziumaufnahme der Pflanze stören. Die Bewässerung sollte konstant gehalten werden, besonders während der Fruchtbildung. Kalziumzufuhr erhöhen Es ist möglich die Kalziumzufuhr durch das Hinzufügen von kalziumreichen Düngemitteln oder Kalk zum Boden zu erhöhen. Eine Kalziumquelle wie zerkleinerte Eierschalen kann ebenfalls nützlich sein. Diese bereits vor der Pflanzung in das Pflanzloch geben Mulch verwenden Mulch um die Pflanzen herum kann dazu beitragen, die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten und Temperaturschwankungen zu reduzieren. Regelmäßige Kontrolle und Ernte Tomatenpflanzen sorgfältig überwachen und ernten rechtzeitig reife Früchte ernten, um Stress und Ressourcenverlust in der Pflanze zu minimieren. PH-Wert des Bodens prüfen Der pH-Wert des Bodens sollte im optimalen Bereich für Tomaten liegen, normalerweise zwischen 6,0 und 6,8. Ein falscher pH-Wert kann die Aufnahme von Kalzium beeinträchtigen. Spezielle Präparate verwenden Es gibt auch spezielle Präparate auf dem Markt, die entwickelt wurden, um Blütenendfäule zu verhindern. Diese können hilfreich sein, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichen. Indem man diese Tipps umsetzt und auf die Bedürfnisse der Tomatenpflanzen achtet, kann man die Wahrscheinlichkeit von Blütenendfäule reduzieren und eine gesündere Tomatenernte erzielen. Zurück zu Tomatopedia Zurück zu Bilddiagnose
- Jordanvirus | Tomaten! Vielfalt erleben
Das Jordanvirus (ToBRFV) ist ein Pflanzenvirus, das Tomaten und andere Nachtschattengewächse befällt und zu vermindertem Wachstum sowie Ertragsverlusten führt. Erste Fälle wurden 2023 in Gewächshäusern im Nahen Osten festgestellt. Das Virus verbreitet sich über mechanischen Kontakt, Insekten wie die Weiße Fliege, Saatgut und kontaminiertes Wasser. Charakteristische Symptome sind Blattverformungen und Flecken auf den Früchten. Frühe Erkennung und Prävention sind entscheidend. Zurück zu Tomatopedia Zurück zu Bilddiagnose Das Jordanvirus bei Tomaten (Tomato brown rugose fruit virus) Historische Entwicklung und Regulierungen Nachdem das ToBRFV erstmals 2015 in Jordanien festgestellt wurde, regelte es die EU ab dem 1. November 2019 und auch die Schweiz ab dem 1. Januar 2020 als potenzieller Quarantäneorganismus. Parallel dazu ergriffen die EU und die Schweiz Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Trotz dieser Bemühungen konnte sich das ToBRFV seither in weiten Teilen Europas ausbreiten und wird zunehmend auch in Ländern außerhalb Europas festgestellt. Inzwischen sind Managementmaßnahmen bekannt (z. B. Hygienemaßnahmen, tolerante Sorten), die das Risiko eines Schadens durch das Virus deutlich reduzieren. Das ToBRFV erfüllt deshalb nicht mehr die Kriterien, um als potenzieller Quarantäneorganismus eingestuft zu werden. Steckbrief Name: Jordanvirus (Tomato Jordan Virus, TJV) Art: Pflanzenvirus Wirtsorganismen: Tomatenpflanzen (Solanum lycopersicum) und einige andere Nachtschattengewächse Erkrankung: Verringertes Pflanzenwachstum, verringerte Ernteerträge Erstentdeckung: 2023 in Gewächshäusern im Nahen Osten Übertragung: Mechanisch (Pflanzenkontakt), Insektenvektoren (z. B. Weiße Fliege), Saatgut Gefährdung: Besonders problematisch in intensiven Anbausystemen mit Monokulturen Erkennung/Symptome Das ToBRFV, ein Vertreter der Tobamoviren, ist bekannt für seine außergewöhnliche Stabilität und hohe Ansteckungsrate. Befallene Pflanzen zeigen charakteristische Symptome wie mosaikartige Verfärbungen, Kräuselungen und Verformungen der Blätter. An den Früchten bilden sich raue, braune Flecken, die ihre Vermarktbarkeit deutlich beeinträchtigen. Infektionen mit dem Jordanvirus zeigen sich durch charakteristische Symptome, die Gärtner leicht erkennen können: Blätter Gelbfärbung (Chlorose), besonders entlang der Blattadern Deformation oder Kräuselung der Blätter Teilweise Absterben der Blattränder Wachstum Verlangsamtes oder verkümmertes Wachstum der gesamten Pflanze Reduzierung der Blattmasse, was die Photosynthese beeinträchtigt Früchte Unregelmäßige Flecken oder Verfärbungen auf den Früchten Geringere Größe und Qualität der Tomaten Abnormal harte Stellen in der Frucht Diese Symptome treten häufig 2–3 Wochen nach der Infektion auf und können mit anderen Viruserkrankungen verwechselt werden. Eine genaue Bestimmung erfolgt über Laboranalysen. Übertragungswege Die Übertragung erfolgt überwiegend mechanisch, etwa durch den Kontakt mit verunreinigten Werkzeugen, Händen oder Verpackungsmaterialien, sowie durch infiziertes Saatgut. Das Jordanvirus verbreitet sich auf mehreren Wegen, die für Gärtner relevant sind: Mechanische Übertragung Durch Kontakt mit infizierten Pflanzen (z. B. beim Beschneiden oder Binden). Über Werkzeuge, Handschuhe oder Kleidung, die das Virus tragen. Insekten Vor allem durch die Weiße Fliege (Bemisia tabaci) Seltener durch Blattläuse oder Thripse. Kontaminiertes Saatgut Das Virus kann in infizierten Samen enthalten sein und bei der Keimung auf die junge Pflanze übergehen. Bewässerung In stark kontaminierten Wasserquellen kann das Virus Pflanzen infizieren, insbesondere bei Oberflächenbewässerung. Maßnahmen zur Eindämmung Um die Ausbreitung des ToBRFV einzudämmen, haben Landwirte und Forschende weltweit verschiedene Strategien entwickelt: Strenge Hygienemaßnahmen: Desinfektion von Werkzeugen, Geräten und Gewächshäusern. Verwendung von Einwegkleidung in betroffenen Gebieten. Tolerante oder resistente Sorten: Züchterische Fortschritte haben dazu geführt, dass es inzwischen Tomatensorten gibt, die weniger anfällig für das Virus sind. Monitoring und Früherkennung: Regelmäßige Kontrollen und Tests auf das Virus. Sorgfältiger Umgang mit Saatgut: Verwendung von zertifiziertem, virenfreiem Saatgut. Auch Hobbyzüchter sollten achtsam sein und beim geringsten Verdacht das Saatgut nicht weitergeben. Das Jordanvirus stellt eine ernsthafte Bedrohung für den Tomatenanbau dar, vor allem in Regionen mit intensiver Landwirtschaft. Gärtner können jedoch durch sorgfältige Prävention und schnelle Kontrolle der Infektionsquellen Schäden minimieren. Der Schlüssel liegt in hygienischen Anbaumethoden, konsequenter Schädlingsbekämpfung und der Auswahl gesunder Pflanzen. Achtsamkeit und vorausschauendes Handeln schützen nicht nur die Ernte, sondern auch den langfristigen Erfolg im Garten. Bilder zum Jordanvirus Führt zur Website EPPO Global Database Es gilt eine Melde- und Bekämpfungspflicht. Bei einem Verdacht ist umgehend der zuständige Pflanzenschutzdienst zu kontaktieren. Zurück zu Tomatopedia Zurück zu Bilddiagnose
- Welche Tomatenfruchttypen gibt es? | Tomaten! Vielfalt erleben
Interessierst du dich für die Vielfalt an Tomatenfruchttypen? Auf dieser Seite findest du eine detaillierte Übersicht über die verschiedenen Arten von Tomatenfrüchten. Diese Seite bietet dir einen umfassenden Überblick, um die Bandbreite an Tomatenfruchttypen kennenzulernen und die ideale Sorte für deine Bedürfnisse und Vorlieben auszuwählen. Zurück zur Übersicht Welche Fruchttypen gibt es und wie werden sie definiert? Cherrytomaten/Kirschtomaten Cherrytomaten sind eine faszinierende Variante der Tomatenfamilie, die sich durch ihre kleinen Früchte mit einem durchschnittlichen Gewicht von etwa 20 Gramm auszeichnen. Ein charakteristisches Merkmal dieser Tomaten ist ihre bemerkenswerte Süße, die sie zu einer beliebten Wahl unter Tomatenliebhabern macht. Die Vielfalt in Bezug auf Fruchtform und Farbe ist bei Cherrytomaten besonders ausgeprägt, wodurch sie nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch ansprechend sind. Aufgrund ihrer geringen Größe fallen Cherrytomaten in der Regel in die Kategorie der kleinfruchtigen Tomaten. Dies bedeutet, dass sie zahlreiche kleine Früchte tragen, was den Ernteaufwand im Vergleich zu größeren Sorten wie Salat- oder Fleischtomaten erhöht. Die intensive Ernte lohnt sich jedoch, da Cherrytomaten nicht nur durch ihren süßen Geschmack, sondern auch durch ihre Vielseitigkeit in der Küche überzeugen. Cocktailtomaten Cocktailtomaten sind eine besondere Variante der Tomatenfamilie, die sich durch ihre kleinen Früchte mit einem durchschnittlichen Gewicht von etwa 20 bis 60 Gramm auszeichnen. Diese kleinen Leckerbissen bieten nicht nur eine vielfältige Geschmackspalette, sondern zeichnen sich auch durch ihre handliche Größe aus. Durch die zahlreichen kleinen Früchte an einer Pflanze ist der Ernteaufwand bei Cocktailtomaten im Vergleich zu größeren Sorten wie Salat- oder Fleischtomaten höher. Die Mühe bei der Ernte zahlt sich jedoch aus, denn Cocktailtomaten sind nicht nur geschmacklich ansprechend, sondern auch äußerst vielseitig in der Küche einsetzbar. Salat- oder Rundtomaten Salattomaten sind sehr beliebt und kommen sowohl in Haushalten als auch in der Gastronomie gern zum Einsatz. Diese Tomatenvariante zeichnet sich durch verschiedene Eigenschaften aus, die sie für Salate ideal machen. Hier sind einige wichtige Aspekte: Größe und Form: Salattomaten sind in der Regel mittelgroß bis groß und haben eine runde bis leicht ovale Form. Die Früchte können zwischen 60 und 100 Gramm wiegen. Fleischige Konsistenz: Im Vergleich zu anderen Tomatensorten haben Salattomaten eine saftige, fleischige Textur mit weniger Kernen und weniger Saft. Dies macht sie perfekt für Salate, da sie die Feuchtigkeit halten, ohne den Salat zu sehr zu verwässern. Geschmack: Salattomaten bieten einen milden, angenehmen Geschmack. Sie sind weniger säurehaltig und süßer im Vergleich zu anderen Tomatensorten. Vielseitigkeit: Aufgrund ihrer Ausgewogenheit in Bezug auf Größe, Textur und Geschmack sind Salattomaten äußerst vielseitig. Insgesamt sind Salattomaten aufgrund ihrer vielseitigen Verwendbarkeit, des milden Geschmacks und der fleischigen Konsistenz eine beliebte Wahl. Fleischtomaten Fleischtomaten zeichnen sich durch ihre außergewöhnlich großen Früchte mit vielen Kammern und wenig Gallertmasse aus, was sie leicht erkennbar macht. Mit einem beeindruckenden Fruchtgewicht von etwa 100 bis zu 1000 Gramm stellen sie eine imposante Erscheinung dar. Es gibt zwei Haupttypen von Fleischtomaten: Ochsenherz (herzförmige/beutelförmige Früchte): Diese Tomaten präsentieren sich in einer charakteristischen herzförmigen oder beutelförmigen Gestalt, was sie nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch besonders macht. Marmande-Typen (flachrund und gerippt): Fleischtomaten dieses Typs zeichnen sich durch flachrunde Formen und deutliche Rippen aus, die ihnen ein markantes Erscheinungsbild verleihen. Diese Tomatensorten sind im Allgemeinen spätreifend, was bedeutet, dass sie etwas länger brauchen, um ihre Früchte vollständig auszureifen. Rispentomaten Rispentomaten sind besonders bemerkenswert, da ihre Früchte auch nach vollständiger Reife noch lange an der Rispe haften, ohne abzufallen, im Gegensatz zu vielen anderen Tomatensorten. Diese Eigenschaft vereinfacht den Ernteprozess erheblich, da die Früchte länger am Strauch bleiben können. Im Vergleich zu Sorten, bei denen die Ernte von einzelnen, reifen Tomaten eine präzise Handhabung erfordert, ermöglicht die längere Haltbarkeit an der Rispe eine effizientere Ernte. Der geringere Ernteaufwand bietet nicht nur praktische Vorteile, sondern hat auch den Nutzen, dass die gesamte Rispe vollreif geerntet werden kann. Dies führt zu einem intensiveren und gleichmäßigeren Geschmack, da die Tomaten die volle Reife am Strauch erreichen können. Rispentomaten sind somit eine zeitsparende und geschmacksintensive Option für alle, die Frische und Einfachheit im Tomatenanbau schätzen. Flaschentomaten Flaschentomaten sind eine bestimmte Sorte von Tomaten, die aufgrund ihrer länglichen, birnenförmigen oder flaschenähnlichen Form bekannt sind. Sie haben einen intensiven Geschmack, sind fleischig und haben im Vergleich zu anderen Tomatensorten weniger Saft und Kerne. Diese Tomaten eignen sich gut für Saucen, Pasta Gerichte, Salate und zum Einlegen, da sie aufgrund ihrer geringeren Wassermenge oft als geschmackvoller empfunden werden. Datteltomaten Datteltomaten sind eine spezielle Sorte von Tomaten, die sich durch ihre kleine, längliche und oft birnen- oder ovalförmige Form auszeichnen. Sie sind bekannt für ihren süßen und intensiven Geschmack und ihre feste Konsistenz. Wichtig, Eiertomaten und Datteltomaten sind nicht dasselbe. Hier sind einige wichtige Merkmale und Informationen zu Datteltomaten: Merkmale von Datteltomaten Form und Größe: Datteltomaten sind kleiner als herkömmliche Tomaten. Ihre Form erinnert an Datteln, daher der Name. Sie sind meist oval oder birnenförmig. Konsistenz: Datteltomaten sind fest und haben oft eine dickere Haut. Sie sind saftiger als Eiertomaten, aber dennoch fest genug, um nicht zu matschig zu sein. Geschmack: Sie sind besonders süß und aromatisch. Ihr intensiver Geschmack macht sie bei vielen sehr beliebt, sowohl roh als auch gekocht. Unterschied Eiertomaten zu Datteltomaten Eiertomaten: Größer, eiförmig, fest, fleischig, weniger saftig. Ideal für Saucen und Kochen. Datteltomaten: Kleiner, oval oder birnenförmig, saftiger, sehr süß. Ideal als Snack oder in Salaten. Eiertomaten Unter Eiertomaten versteht man eine spezielle Sorte von Tomaten, die sich durch ihre längliche, eiförmige Form auszeichnen. Sie sind auch bekannt als Roma-Tomaten oder Pflaumentomaten. Diese Tomatensorte ist besonders beliebt wegen ihrer festen Konsistenz, ihres intensiven Geschmacks und ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten in der Küche. Merkmale von Eiertomaten Form und Größe: Eiförmig bis leicht länglich. Meistens mittelgroß, kleiner als herkömmliche runde Tomaten. Konsistenz: Fest und fleischig mit weniger Samen und Saft. Ideal für die Zubereitung von Saucen, Suppen und anderen verarbeiteten Tomatenprodukten. Geschmack: Intensiver, süßer Geschmack. Unterschied Eiertomaten zu Datteltomaten Eiertomaten: Größer, eiförmig, fest, fleischig, weniger saftig. Ideal für Saucen und Kochen. Datteltomaten: Kleiner, oval oder birnenförmig, saftiger, sehr süß. Ideal als Snack oder in Salaten. Romatomaten Flaschentomaten und Romatomaten sind im Wesentlichen dasselbe. Beide Begriffe beziehen sich auf eine bestimmte Art von Tomaten, die durch ihre längliche, leicht birnenförmige Form gekennzeichnet sind. Diese Tomaten haben meist weniger Samen und mehr Fruchtfleisch im Vergleich zu runden Tomaten. Die Bezeichnung "Flaschentomaten" ist in Deutschland gebräuchlicher, während "Romatomaten" (oder einfach "Roma-Tomaten") häufiger im englischsprachigen Raum verwendet wird. Trotz unterschiedlicher Namen beziehen sich beide auf die gleiche Tomatensorte. Wildtomaten Hierbei handelt es sich um naturbelassene Arten, die nicht durch Züchtungen verändert wurden. Allein durch natürliche Selektion sind sie dem jeweiligen Lebensraum angepasst. Aufgrund dessen sind sie robuster und auch widerstandsfähiger gegen Krankheiten. Genau diese Resistenzgene sind für Züchter interessant. Zurück zur Übersicht
- Gelbkragen bei Tomaten | Tomaten! Vielfalt erleben
Der Gelbkragen bei Tomatenfrüchten bezeichnet einen auffälligen gelben Rand oder Kragen, der sich um die Frucht bildet. Dieses Phänomen tritt auf, wenn der Bereich der Tomatenfrucht, der der Pflanze am nächsten liegt, eine gelbliche Verfärbung zeigt, während der Rest der Frucht normal gefärbt ist. Achtung: Nicht zu verwechseln mit Grünkragen. Zurück zu Tomatopedia Zurück zu Bilddiagnose Gelbkragen Der Gelbkragen bei Tomatenfrüchten bezeichnet einen auffälligen gelben Rand oder Kragen, der sich um die Frucht bildet. Dieses Phänomen tritt auf, wenn der Bereich der Tomatenfrucht, der der Pflanze am nächsten liegt, eine gelbliche Verfärbung zeigt, während der Rest der Frucht normal gefärbt ist. Bei orange oder gelb abreifenden Sorten kann dieser Kragen auch grünlich erscheinen – dann spricht man technisch trotzdem von Gelbkragen, weil es sich um eine Reifestörung und nicht um echten Grünkragen handelt. Der Unterschied liegt nicht in der Farbe, sondern in der Ursache: Gelbkragen entsteht meist durch Hitzestress oder Nährstoffungleichgewichte, während Grünkragen eine genetisch bedingte Reifestörung ist, bei der das Fruchtgewebe um den Stielansatz dauerhaft hart, grün und unreif bleibt – auch bei Vollreife der restlichen Frucht. Merke: 🔸 Gelbkragen = Reifestörung 🔸 Grünkragen = genetische Anomalie Ursachen für einen Gelbkragen Ein Gelbkragen an Tomatenfrüchten kann durch verschiedene Ursachen bedingt sein. Hier sind die häufigsten: Nährstoffmangel Ein Mangel an Kalium, Magnesium oder anderen Nährstoffen kann zu Farbveränderungen und Gelbfärbung an der Frucht führen. Ungleichmäßige Reifung Wenn Tomaten ungleichmäßig reifen, kann es zu einer Gelbfärbung am Rand kommen, während der Rest der Frucht noch nicht vollständig gereift ist. Sonnenbrand Direkte Sonneneinstrahlung kann die Fruchthaut schädigen und zu einer Gelbfärbung führen, besonders wenn die Pflanze nicht ausreichend beschattet ist. Temperaturstress Hohe Temperaturen oder plötzliche Temperaturschwankungen können die Fruchtentwicklung beeinflussen und zu einem Gelbkragen führen. Unzureichende Bewässerung Unregelmäßige oder unzureichende Bewässerung kann die Fruchtentwicklung beeinträchtigen und Gelbfärbungen verursachen. Krankheiten Einige Pflanzenkrankheiten oder Schimmelarten können zu ungewöhnlichen Farbveränderungen an der Tomatenfrucht führen. Schädlinge Schädlinge wie Blattläuse oder Spinnmilben können die Frucht schädigen und zu Gelbfärbungen führen. Bodenbedingungen Ein schlechter Boden oder eine unzureichende Bodenqualität kann die Nährstoffaufnahme beeinträchtigen und zu Gelbfärbung der Früchte führen. Fehlende Luftzirkulation Eine unzureichende Belüftung rund um die Pflanzen kann die Fruchtqualität beeinträchtigen und Gelbfärbung verursachen. Überdüngung Zu viel Dünger kann ebenfalls zu Nährstoffungleichgewichten führen, die sich in Farbveränderungen der Tomatenfrüchte äußern können. Es ist wichtig, die spezifischen Bedingungen der eigenen Anbausituation zu überprüfen, um die genaue Ursache des Gelbkragens an den eigenen Tomatenfrüchten zu bestimmen. Maßnahmen zur Behebung von Gelbkragen bei Tomaten Wenn die Tomatenfrüchte einen Gelbkragen haben, kann das auf verschiedene Probleme hindeuten. Hier sind einige Maßnahmen, die man ergreifen kann: Nährstoffmangel prüfen Überprüfen des Kaliumgehalt, da ein Mangel zu Verfärbungen und ungleichmäßiger Reifung führen kann. Mit einem ausgewogenen Dünger ergänzen, der Kalium enthält. Reifezeitpunkt beachten Sicherstellen, dass die Tomaten ausreichend Zeit haben, um vollständig auszureifen. Ein Gelbkragen kann auftreten, wenn Tomaten nicht gleichmäßig reifen. Lichtverhältnisse verbessern Sicherstellen, dass die Tomatenpflanzen genügend Sonnenlicht erhalten, da unzureichende Lichtverhältnisse zu Reifungsproblemen und Verfärbungen führen können. Temperaturen überwachen Die Pflanzen vor extremen Temperaturen schützen, da sowohl hohe als auch niedrige Temperaturen die Reifung der Tomaten beeinflussen können. Bewässerung optimieren Auf eine gleichmäßige Bewässerung achten, da unregelmäßige Wasserversorgung die Fruchtentwicklung und -reifung beeinträchtigen kann. Bodenqualität verbessern Sicherstellen, dass der Boden gut durchlässig und reich an Nährstoffen ist. Schlechte Bodenqualität kann die Fruchtentwicklung negativ beeinflussen. Pflanzenabstand überprüfen Darauf achten, dass die Pflanzen ausreichend Platz haben, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten und Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden. Schädlinge und Krankheiten untersuchen Die Pflanzen auf Schädlinge oder Krankheiten überprüfen, die die Fruchtentwicklung beeinträchtigen könnten, und eventuelle Befälle rechtzeitig behandeln. Erntezeitpunkt beachten Die Tomaten zum optimalen Zeitpunkt ernten, wenn sie die richtige Farbe und Reife erreicht haben, um Farbabweichungen zu minimieren. Pflanzenpflege verbessern Regelmäßige Pflege der Pflanzen, wie das Entfernen von abgestorbenem Laub und das Überwachen der allgemeinen Pflanzengesundheit, kann dazu beitragen, die Qualität der Früchte zu verbessern. Diese Maßnahmen sollten dazu beitragen, den Gelbkragen bei den Tomatenfrüchten zu reduzieren oder zu verhindern. Zurück zu Tomatopedia Zurück zu Bilddiagnose
- Termine für Saatgutbörsen im Postleitzahlenbereich | Tomaten! Vielfalt erleben
Entdecke Saatgutbörsen und Tauschmöglichkeiten für Pflanzensamen in deiner Nähe im Postleitzahlbereich X. Finde lokale Veranstaltungen zum Austausch von Saatgut, um Vielfalt im eigenen Garten zu fördern und Teil einer lebendigen Gartengemeinschaft zu werden. Postleitzahlbereich 2 06.04.2025 Hamburger Pflanzenmarkt auf Gut Karlshöhe Umweltzentrum Kulturscheune Karlshöhe 60 d 22175 Hamburg 10.00 - 16.00 Uhr Mehr lesen 12./13.04.2025 Pflanzenmarkt am Kiekeberg Freilichtmuseum am Kiekeberg Am Kiekeberg 1 21224 Rosengarten-Ehestorf 12. April 2025 ab10:00 bis 13. April 18:00 Uhr Mehr lesen 12.04.2025 Pflanzenmarkt Kleingartenverein 538 Barmwisch 22179 Hamburg 12.00 - 16.00 Uhr Mehr lesen 26.04.2025 Samen- und Pflanzentauschbörse in Klempau Gemeinschaftshaus Klempau Feuerwehr 23628 Klempau 14.00 - 16.00 Uhr Mehr lesen 27.04.2025 Lüneburger Saatgutfestival Wandelgang im Kurpark Uelzener Straße 45 21335 Lueneburg 11.00 - 15.00 Uhr Mehr lesen 01.05.2025 Frühlingsfest Gut Bliestorf Gärtnerei Gut Bliestorf Hauptstraße 40 23847 Bliestorf 12.00 - 18.00 Uhr Mehr lesen 18.05.2025 Schrebermarkt Horner Marsch KLGV 142, Horner Marsch (vor dem Vereinshaus) Meisenweg 22111 Hamburg 10.00 - 16.00 Uhr Mehr lesen 25.05.2025 Inselmarkt Stade Freilichtmuseum Bei der Insel 1 221682 Stade 11.00 - 17.00 Uhr Mehr lesen 30/31.08.2025 Pflanzenmarkt am Kiekeberg Freilichtmuseum am Kiekeberg Am Kiekeberg 1 21224 Rosengarten-Ehestorf 30. August 2025 ab10:00 bis 31. August bis 18:00 Uhr Mehr lesen 03.10.2025 Schrebermarkt KlGV Horner Marsch KLGV 142, Horner Marsch (vor dem Vereinshaus) Meisenweg 22111 Hamburg 10.00 - 16.00 Uhr Mehr lesen




